Thor: Tag der Entscheidung – Eine Rezension von Stefan K.

Der Regisseur „Taika Waititi“, welcher für lustige Komödien bekannt ist, hat sich an den mittlerweile 17. Film des Marvel Cinematic Universe herangewagt und versucht etwas Neues zu schaffen. Ist ihm dies gelungen?

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VÖ-Termin:  Ab dem 31.10.2017 im Kino!

Donnergott Thor (Chris Hemsworth) wird weit weg von seiner Heimat Asgard auf der anderen Seite des Universums gefangengehalten. Ohne seinen mächtigen Hammer Mjölnir scheint eine Flucht nahezu ausgeschlossen, dabei läuft ihm allmählich die Zeit davon: Denn die ebenso mächtige wie erbarmungslose Hela (Cate Blanchett), die nach jahrtausendlanger Gefangenschaft aus ihrem Gefängnis freigekommen ist, droht Ragnarok einzuleiten, die Götterdämmerung, die Asgard vernichten würde. Um das zu verhindern, setzt Thor alles daran, nach Hause zurückzukehren. Zwischen ihm und seiner Freiheit stehen jedoch tödliche Gladiatorenkämpfe auf dem Planeten Sakaar, der so etwas wie die Mülldeponie des Universums ist. Bei einem dieser Duelle trifft Thor auf den Ex-Avenger und seinen früheren Mitstreiter Hulk (Mark Ruffalo), den beliebtesten und erfolgreichsten Kämpfer auf Sakaar…

“ I don’t hang with the Avengers anymore. It all got too corporate.“ – Thor

In letzter Zeit nimmt das Marvel Cinematic Universe klare Veränderungen durch. Noch nie waren die Filme komplett ernste Filme mit düsterem Ton, sondern eher heitere Filme mit einer positiven Stimmung und lustigem Humor, doch die Filme hatten genug Ernsthaftigkeit um den Zuschauer an der Stange halten zu können. Dies mit dem Humor war in letzter Zeit anders: Filme wie „Doctor Strange“, „Guardians of the Galaxy 1 & 2“ und „Spider-Man: Homecoming“ hatten mehr Humoreinlagen als für Marvel üblich, jedoch waren immer noch ernste Passagen vorhanden und die Filme hatten eine Dramaturgie. Mit „Thor: Ragnarok“ (Ich weigere mich den misslungenen, eingedeutschten Titel zu verwenden) hat sich dies wieder verändert, denn der neuseeländische Regisseur Taika Waititi, bekannt für einige Indie-Komödien, hatte es scheinbar nicht für nötig befunden den Film mit Ernsthaftigkeit zu bestücken und schuf ein Gag-Feuerwerk, mit wirklich lustigen und zündenden Gags, welches jedoch dem Film auch zum Verhängnis wird.

Dabei waren die ersten ca. 25 Minuten absolut großartig! Der Film leitet ein mit einer sehr unterhaltsamen Szene in der Thor mit genialen One-Linern zu überzeugen weiß und kann daraufhin seine Story perfekt weiterführen, mit zwei urkomischen Cameos und wirklich herzlichen Witzen. Ich habe es ja schon bemängelt dass der Film mit seinem Humor übertreibt, doch ich muss dem Film lassen, dass der Humor top war. Die Gags waren allesamt clever geschrieben und mit einer tollen Situationskomik beschmückt. Noch dazu bekommt man eine Menge Referenzen an andere Marvel-Filme, welche wirklich unterhaltsam waren. Man merkt einfach, dass Taika Waititi Erfahrung mit Comedy hat, wahrscheinlich hat man ihn auf Grund von Filmen wie „What We Do in the Shadows“ und „Hunt for the Wilderpeople“ an Bord geholt.

Leider lässt der Film nach diesen 25 Minuten ab, hält sich aber noch auf einem ordentlichen Niveau. Wir bekommen unglaublich tolle Charaktere an die Hand, wie Jeff Goldblum als der „Grandmaster“, dem Leiter des Ortes an dem Thor festgehalten wird. Ein unglaublich sympathischer Charakter mit einer besonderen Art, welche ihn aber so liebenswert macht. Leider kommt er etwas zu kurz und ich hätte gerne mehr von ihm gesehen. Weitere tolle Charaktere sind Mark Ruffalo als „Bruce Banner“ und selbstverständlich Chris Hemsworth als „Thor“. Beide bilden ein wirklich geniales Duo und es macht viel Spaß ihnen beim Interagieren zuzusehen. Ich würde sogar behaupten, dass mir bei Mark Ruffalo „Bruce Banner“ besser gefallen hat als seine Hulk-Form, auch wenn „Hulk“ wieder super unterhaltsam war, doch die Szenen mit Bruce waren noch viel lustiger und auch um einiges „persönlicher“.

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Mein absoluter Favorit unter den Charakteren war aber definitiv Tom Hiddleston als „Loki“. Loki ist eventuell einer der drei besten Charaktere des MCU. Ein so toller Charakter, der sowohl einfühlsam und humorvoll als auch hinterlistig sein kann (Er war schließlich der Antagonist im ersten Avengers-Film). Er ist vielleicht der Hauptgrund warum die ersten 25 Minuten so genial waren: Jede Szene mit ihm ist pures Gold, auch wenn er mir wieder wie Jeff Goldblum, viel zu kurz kam.

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Leider ist nicht jeder Charakter gelungen. Wir haben zwei sehr enttäuschende Charaktere: Zum einem Tessa Thompson als „Valkyrie“ und zum anderen Cate Blanchett als „Hela“. Bei Valkyrie sah ich kein großes Potenzial, da sie im Grunde nur ein typischer Sidekick ist, welche nach einer Zeit schon anfängt zu nerven. Die größerer Enttäuschung ist da die Antagonistin „Hela“. Cate Blanchett ist eine unfassbar tolle Schauspielerin und ist hier im Film gnadenlos unterfordert. Ihr Design mag zwar nett sein, aber der Charakter ist komplett flach, die Backstory hat man schon unzählige Male gesehen und ihre Agenda ist komplett klischeehaft. Schade, hier wäre deutlich mehr drin gewesen. Generell haben Marvel-Filme in letzter Zeit keine wirklich guten Antagonisten, mit Ausnahme eventuell von Guardians of the Galaxy 2.

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Ihr habt denke ich gemerkt dass ich Fan vom Humor des Filmes bin, warum sehe ich ihn dann gleichzeitig als einen der größten Negativpunkte des Filmes an? Ganz einfach: Weniger ist manchmal mehr und in diesem Fall wäre es viel mehr gewesen. Es konnte sich keine Dramaturgie entwickeln, trotz der eigentlich ernsten Grundstory. Waititi hat einfach mit seinem Humor übertrieben, ständig mussten Witze mit eingebaut werden und sobald eine Szene auch nur einen Hauch Ernsthaftigkeit entwickelt, wird diese durch einen Gag komplett zunichte gemacht. Während des Gags lacht man noch darüber, doch hinterher merkt man wie schön es wäre wenn man diese Szene einfach ausgespielt hätte. Marvel-Filme waren nie komplett ernst, aber sie hatten eine Dramaturgie und sie waren spannend. Dieser Film lässt in der Sache schwer zu wünschen übrig und eben durch die fehlende Dramaturgie hat der Film nahezu keine Spannung.

Ein weiteres Problem ist das letzte Drittel, denn im letzten Drittel erscheint das von mir sogenannte „Blockbuster-Syndrom“: Viel CGI, viele Actionszenen, kaum Überschaubarkeit. Während der Film anfangs noch behutsam mit der Action umging und diese stets charmant einsetzte, wird es am Ende wieder zum lieblosen CGI-Massaker à la „Batman v Superman: Dawn of Justice“. Das CGI sah dabei oftmals sehr unschön aus und ist keineswegs mit visuellen Glanzleistungen wie „Guardians of the Galaxy 1 & 2“ zu vergleichen. Sehr sehr schade!

Es klingt so als habe ich bis jetzt fast nur Negatives über den Film gesagt, doch er war schlussendlich in Ordnung. Man wird über weite Strecken sehr gut unterhalten, der Look ist cool und die Farben sind knallig, die Charaktere sind größtenteils hervorragend und die ersten 25 Minuten sind großartig! Es ist aber so unfassbar schade, denn da wäre so viel mehr drin gewesen. Der Film hatte das Potenzial eine der besten Comicverfilmungen aller Zeiten werden können, am Ende ist es nur ein weiterer Marvel-Film. Man wird unterhalten, man hat eine gute Zeit, doch nach spätestens einem Tag ist das Meiste vergessen.

Für wen lohnt sich der Kinobesuch?

Wer nichts Anspruchsvolles braucht, wer Lust hat sich auf ein Gag-Feuerwerk einzulassen und eine fehlende Ernsthaftigkeit verschmerzen kann, kann sich den Film gerne im Kino anschauen. Auch für Leute, die mit sowas ein Problem haben, lohnt sich der Film eigentlich wegen den ersten zwei Dritteln, vor allem den ersten 25 Minuten. Am Ende muss man sich dann zwar durchquälen, doch wenn man darauf eingestellt ist, sollte dies kein großes Problem sein. Für Marvel-Fans ist der Film sowieso Pflicht, auch wenn er kaum zur Storyline des MCU’s beiträgt.

Fazit: Unterhaltsamer Film mit tollen Charakteren und sehr gutem Humor, welcher jedoch viel zu sehr im Vordergrund steht, und es dem Film verwehrt eine Dramaturgie zu entwickeln. Dazu kommt eine enttäuschende Antagonistin und ein liebloses CGI-Spektakel gegen Ende.

Bewertung: 6/10 

Mit freundlicher Unterstützung von Walt Disney!

 

Originaltitel: Thor: Ragnarok
Genre: Action, Fantasy
Produktion: USA 2017
Altersfreigabe: FSK 12
Laufzeit: 130 Minuten
Regie: Taika Waititi
Schauspieler: Chris Hemsworth, Tom Hiddleston, Cate Blanchett, Mark Ruffalo

 

P.S: Es gibt zwei Post-Credit-Szenen. Beide relativ unspektakulär.

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Review zu ES 1990 gegen 2017 von Dennis T.

Hier ist die neue Review zu den Filmen ES 1990 vs 2017!

Pennywise aus ES 19990 tretet gegen ES 2017 an! Wer gewinnt wohl? – IT 2017 – REVIEW – #ESDERFILM Ab 28.09.2017 nur im Kino – Warner Bros. Deutschland – Regie: Tommy Lee Wallace – Andres Muscietti

Info: „ES 2“ kehrt im Jahre 2019 zurück! Wegen den erfolgreichsten Horrorfilm-Kinostart aller Zeiten!

Wenn euch das Video gefallen hat, dann lasst doch gerne einen Daumen nach oben und gerne ein kostenloses Abo da 🙂

 

Jeremias – Zwischen Glück und Genie (2017) – Rezension von Dennis T.

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VÖ-Termin: Ab 20.10.2017 auf DVD, Blu-ray und als VoD

JEREMIAS – Zwischen Glück und Genie erzählt die Geschichte des 8-jährigen Jeremías, der aus einfachen Verhältnissen stammt und schon immer wusste, dass er „anders“ ist. Nach der Bescheinigung seiner Hochbegabung wird er plötzlich mit Förderungsangeboten konfrontiert und stellt damit das Leben seiner Familie gehörig auf den Kopf.

Das fremdsprachige Filme nicht schlecht sind, beweist der mexikanische Regisseur „Anwar Safa“ mit der Familienkomödie „Jeremias – Zwischen Glück und Genie. Dieser konnte mit seinem Werk einige Preise auf verschiedenen Film Festivals einheimsen.

Mit tollen Bildern zeigt der hochbegabte Junge Jeremias (Martin Castro) sein Leben mit komödiantischen und dramatischen Storyanteilen. Die große Message ist in diesem Fall – das Thema Außenseiter, wenn man so schlau ist! Bild-, Schnitt- und Kameratechnisch muss sich diese Familienkomödie nicht verstecken. Auch das Drehbuch ist durchaus durchdacht und kann überzeugen. Nicht ohne Grund, kann dieser Film Preise vorweisen. Die unbekannten Schauspieler agieren soweit durchwachsen vor der Kamera. Mit einige Längen im Pacing, verbaut sich „Jeremias“ aber eine sehr gute Bewertung.  Es ist halt wie mit jedem ausländischen Independent Filmen – Man liebt sie oder nicht.

Mir wurde für die Ansicht eine Blu-ray zur Verfügung gestellt. Diese verfügt über ein sehr gutes Bild mit schönen Kontrast. Der Ton ist sehr klar zu hören. Als Extras gibt es nicht viel auf der Scheibe: zusätzliche Szenen und ein Trailer.

Fazit: Die Familienkomödie mit höchsten IQ beweist, dass fremdsprachige Film gut sein können!

Bewertung: 6 von 10 Punkten

Mit freundlicher Unterstuetzung von: Edel: Motion Film

 

Originaltitel: El Jeremias

Genre: Familienfilm, Komödie, Drama

Produktion: Mexiko 2015

Altersfreigabe: ab 6 Jahren – FSK

Laufzeit: 93min

Regie: Anwar Safa

Schauspieler: Martin Castro, Karem Momo Ruiz, Isela Vega, Marcela Sotomayor

The Autopsy of Jane Doe (2017) – Rezension von Dennis T.

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VÖ-Termin: Ab 20.10.2017 auf DVD, Blu-ray und als VoD

Die Pathologen Tommy und sein Sohn Austin sollen bis zum Morgengrauen die Todesursache einer unbekannten jungen Frau klären, die unter geheimnisvollen Umständen ums Leben gekommen ist. Für Vater und Sohn bedeutet das eine ungewollte Nachtschicht – und zwar die schlimmste ihres Lebens. Denn Jane Doe, wie man nicht identifizierte weibliche Personen nennt, gibt ihnen viele Rätsel auf. Äußerlich weist die Leiche keine Verletzungen auf, im Inneren jedoch wartet ein grausiger Fund nach dem anderen auf die beiden. Plötzlich geschehen Dinge, die sich nicht rational erklären lassen. Und schon bald müssen Tommy und Austin feststellen, dass die Tote viel lebendiger ist, als sie angenommen hatten…

Der Body-Horrorfilm „The Autopsy of Jane Doe“, vom unbekannten Regisseur André Øvredal, ist seine erste größere Verfilmung. Dafür kann sich der Cast um Emile Hirsch auch sehen lassen. Das Wichtigste bei diesem Streifen, ist dazu die Spannung. Diese baut sich nämlich die ganze Zeit sehr gut auf und der Zuschauer tappt lange Zeit im Dunkeln.

Man sitzt echt lange gespannt vor dem Fernseher, man fragt sich wie das Pathologen-Duo Tommy und Austin. Wie ist dieser Mord passiert – Woher stammt die Jane Doe?!? Das macht diesen Film sehr sehenswürdig und mysteriös. Dazu ist der Film nichts für schwache Mägen, wenn es zum Sezieren kommt. Diese Szenen wurden schon sehr gut umgesetzt. Ansonsten ist es ein durchaus solides Horror-Werk. Die beiden Schauspieler Emile Hirsch und Brian Cox schaffen es schon die ganze Zeit zu unterhalten, aber schauspielerisch wäre schon mehr drin gewesen. Dazu bieten die soliden visuellen Effekte und die teilweisen Jumpscares keinen gruseligen Effekt. Zum Schluss wurde es leider auch zäh. Trotzdem ist „The Autopsy of Jane Doe“ ein Blick wert. Weil das Drehbuch beinhaltet bei der Auflösung des Films einen kleinen Mindfuck-Moment parat!

Mir wurde für die Ansicht eine DVD zur Verfügung gestellt. Diese verfügt über ein Recht gutes Bild mit guten Kontrast. Der Ton konnte soweit überzeugen. Als Extras gibt es Trailershow, Making of etc.

Fazit: Ein spannender Body-Horror, der zum Schluss aber leider nachlässt. Ansonsten eine tolle Geschichte um „Jane Doe“.

Bewertung: 6 von 10 Punkten

Mit freundlicher Unterstuetzung von: universum film

 

Originaltitel: The Autopsy of Jane Doe

Genre: Horror

Produktion: Großbritannien 2016

Altersfreigabe: ab 16 Jahren – FSK

Laufzeit: 82min

Regie: André Øvredal

Schauspieler: Emile Hirsch, Brian Cox, Ophelia Lovibond

American Assassin Review (2017) von Dennis

Hier ist die neue Review zum Film “ American Assassin“ von Dennis + Verlosung!

Gewinnchance: Auf das Video klicken, abonnieren, kommentieren und ihr seid dabei!

Inhalt: Ein Schicksalsschlag verändert das Leben des Studenten Mitch Rapp (Dylan O’Brien) ausgerechnet in dem Moment, in dem er seiner Freundin Katrina (Charlotte Vega) einen Heiratsantrag am Strand von Ibiza macht: Islamistische Terroristen richten ein Massaker unter den Urlaubern an, dem auch Katrina zum Opfer fällt. Rapp überlebt schwer verletzt, schmeißt die Uni und bildet sich selbst zum Elitekämpfer aus. Innerhalb von 18 Monaten spürt er die Verantwortlichen auf, schleicht sich als vermeintlicher Rekrut in die Terrorzelle ein und will den Märtyrertod sterben, als eine CIA-Einheit das Versteck der Terroristen stürmt, diese tötet und ihn rettet. CIA-Vizechefin Irene Kennedy (Sanaa Lathan) ist nämlich auf Rapp aufmerksam geworden und will ihn für die Spezialeinheit Orion gewinnen, die globalen Terrorismus bekämpft. Unter der Anleitung des Ausbilders Stan Hurley (Michael Keaton) werden Rapps Fähigkeiten geschult, die auch bald gebraucht sind: Auf dem Schwarzmarkt taucht waffenfähiges Nuklear-Material aus der ehemaligen Sowjetunion auf, das der amerikanische Elite-Söldner Ghost (Taylor Kitsch) gewinnbringend verkaufen will…

Kinostart: 12.Oktober.2017 – FSK: 18 Schauspieler: Dylan O’Brien, Michael Keaton, Taylor Kitsch – Regie: Michael Cuesta

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Star Wars 8: Die letzten Jedi – Trailer

Hier ist der neue Star Wars 8: Die letzten Jedi Trailer!

Kinostart ist der 14.Dezember.2017 im Verleih von Walt Disney Studios

Star Wars: Die letzten Jedi vereint erneut alte und neue Helden vor der Kamera: Mark Hamill, Carrie Fisher, Adam Driver, Daisy Ridley, John Boyega, Oscar Isaac, Lupita Nyong’o, Andy Serkis, Domhnall Gleeson, Anthony Daniels, Gwendoline Christie, Kelly Marie Tran, Laura Dern und Benicio Del Toro gehören zur eindrucksvollen Besetzung des Films, der von Kathleen Kennedy und Ram Bergman produziert wurde. Als ausführende Produzenten zeichnen J.J. Abrams, Tom Karnowski und Jason McGatlin verantwortlich. Rian Johnson schrieb das Drehbuch und führte Regie.

Regie: Rian Johnson

Schauspieler: Mark Hamill, Carrie Fisher, Adam Driver, John Boyega

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Lommbock (2017) – Rezension von Dennis T.

 

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VÖ-Termin: Ab 28.09.2017 auf DVD, Blu-ray und als VoD

15 Jahre sind vergangen, seitdem Stefan seiner Heimatstadt Würzburg den Rücken gekehrt hat, um Karriere als Anwalt zu machen. Nun steht er kurz davor, in Dubai eine Strandbar zu eröffnen und die taffe Geschäftsfrau Yasemin zu heiraten. Allerdings braucht er dafür noch seine Geburtsurkunde, die er in Deutschland abholen muss. Kein Ding. Kurz einfliegen und gleich wieder zurück. Denkt sich Stefan. Doch dann trifft er seinen alten Kumpel Kai wieder, mit dem er damals den Cannabis-/Pizza-Lieferservice „Lammbock“ betrieben hat. Kai lebt jetzt in einer Beziehung, inklusive pubertärem Stiefsohn, und schlägt sich mit dem alten Laden durch, dem er ein neues Konzept – Asia-Food statt Pizza Gourmet – verpasst hat. Ein letzter gemeinsamer Joint birgt ungeahnte Probleme und wird für die Freundschaft der beiden zur echten Herausforderung: Denn die Vergangenheit kickt mitunter zeitverzögert

Endlich kommen die beiden bekanntesten Cannabis Lieferanten aus „Lammbock“ zurück. Die lang ersehnte Fortsetzung einer der erfolgreichsten deutschen Komödien, die zu Recht mit dem Label „Kult“ versehen wurde und deren grandiose Sprüche und verschrobene Lebensweisheiten noch heute Bestand haben, ist somit als „Lommbock“ zurück!

Im zweiten Teil sind die bekannten Gesichter aus den ersten Teil schon etwas gealtert. Aber mit neuen Problemen bekommen die Hauptcharaktere Kai und Stefan es mit Gangstern, Kai’s Stiefsohn und der Polizei zu tun. Regisseur Christian Zübert der auch das Drehbuch geschrieben hat, bringt mit den Originalcast eine Menge Schwung ins deutsche Filmproduktion. Tolle Kamerafahrten, Schnitte und eine interessante Story können überzeugen. Dazu bekommt man einige witzige Szenen zu sehen. Viele Lacher sind somit garantiert. Wenn manchmal auch mehr der Fremdscham durchkommt, bleibt es eine coole Buddy-Komödie. Schauspielerisch konnten mich Moritz Bleibtreu als Kai, Lucas Gregorowicz als Stefan und Wilke Möhring Wotan als verwirrter Frank vollkommen überzeugen. Natürlich geht es in „Lommbock“ wieder um Drogen, aber auch um interessante Lebensthematiken. Nur das Pacing hätte manches Mal bisschen schneller sein können. Ansonsten ist es eine sehr gute Entwicklung für das deutsche Fernsehen!

Mir wurde für die Ansicht eine Blu-ray zur Verfügung gestellt. Diese verfügt über ein sehr gutes Bild. Der Ton war klar und deutlich. Trailer, Audiokommentare, Making Of, Special Online-Clip usw. befinden sich als Bonus auf der Blu-ray.

 

Fazit:

Sie sind zurück! Gealtert, aber immer noch witzig, absurd und haben schräge Sprüche auf dem Kasten.

 

Bewertung: 6,5 von 10 Punkten

Mit freundlicher Unterstuetzung von: Wild Bunch Germany

 

Originaltitel: Lommbock

Genre: Komödie

Produktion: Deutschland 2017

Altersfreigabe: ab 12 Jahren – FSK

Laufzeit: 106min

Regie: Christian Zübert

Schauspieler: Moritz Bleibtreu, Lucas Gregorowicz, Wotan Wilke Möhring, Antoine Monot Jr., Alexandra Neldel, Dar Salim, Marie von den Benken

The Warriors Gate (2017) – Rezension von Dennis T.

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VÖ-Termin: Ab 29.09.2017 auf DVD, Blu-ray, 3D-Blu-ray und als VoD

Jack (Uriah Shelton) ist ein ganz normaler Teenager, der sich mehr für Videospiele als für die Realität interessiert, in der er von seinen fiesen Mitschülern gehänselt wird. Doch eines Tages wird das Spiel Wirklichkeit: Ohne Vorwarnung wird Jack durch ein magisches Portal ins alte China transportiert. Dort soll er die entführte Prinzessin aus den Fängen des Feindes (Dave Bautista) befreien. Das Problem: Er hat keinerlei Kampferfahrung. Daher bleibt ihm nur übrig, sich auf seine Videospielkenntnisse zu verlassen, die sich bei der Ausbildung zum Kung-Fu-Kämpfer als sehr hilfreich erweisen…

Ein Videospiel trifft auf fernöstliches und dieses wiederum auf eine moderne Welt! Kann diese Konstellation gut gehen? Jein – es hätte eine bessere Umsetzung verdient gehabt.

Erstmal kann man bei diesen Mix-Genre-Film „The Warriors Gate“ die Kampfchoreos und die Kulissen loben. Dann war es fast auch schon alles, was man bei diesen Streifen loben kann. Die Kostüme können sonst noch überzeugen. Ansonsten ist es ein jugendliches albernes Martial-Arts Gefecht. Der sich schon nach einer halben Stunde zieht, weil nichts Spannendes passiert. Schauspielerisch ist es halt keine Glanzleistung, wenn auch ein Bekannter Schauspieler wie Dave Bautista mitspielt. Zudem ist das CGI auch einfach nicht toll umgesetzt. Anfangs dachte man, es könnte sich ein toller Film entwickeln. Dann kam leider die Wende mittanzenden, jugendlichen Sprüchen und Kampfszenen. Und wenn man dazu noch überlegt, das „The Warriors Gate“ von Luc Besson produziert wurde. Kann ich leider nur sagen, da ging wohl einiges in die Hose, bei diesem angeblichen Fantasy-Action-Spektakel.

Mir wurde für die Ansicht eine DVD zur Verfügung gestellt. Diese verfügt über ein gutes Bild für dieses Medium. Der Ton war klar und deutlich. Ein Trailer und einige Interviews wurden als Bonus auf die DVD gepackt.

Fazit:  Leider ist es ein zu jugendlicher Martial Arts geworden, der einfach nur solide Kost bietet.

Bewertung: 4,5 von 10 Punkten

 

Mit freundlicher Unterstuetzung von: Universum Film

 

Originaltitel: The Warriors Gate

Genre: Abenteuer, Action

Produktion: China/Frankreich 2016

Altersfreigabe: ab 12 Jahren – FSK

Laufzeit: 101min

Regie: Matthias Hoehne

Schauspieler: Uriah Shelton, Dave Bautista, Ni Ni

Kidnap (2017) – Rezension von Dennis T.

 

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VÖ-Termin: Ab 21.09.2017 auf Blu-ray, DVD und als VoD

Eigentlich hatte Karla (Halle Berry) für sich und ihren Sohn Frankie (Sage Correa) einen schönen Tag auf dem Rummelplatz der Stadt geplant. Deshalb ist eine Entführung auch nicht das erste, woran die Mutter denkt, als ihr Kind beim Versteckspielen auf dem Jahrmarkt plötzlich verschwindet. Doch dann muss sie hilflos mitansehen, wie Frankie in ein fremdes Auto gezogen wird. Verzweifelt sucht sich Karla zunächst Hilfe auf dem Revier beim Deputy Sheriff (Dana Gourrier). Doch ihr wird schnell klar, dass die Polizei vorerst nichts unternehmen wird. Also macht sich die zu allem bereite Mutter selbst auf die Suche nach ihrem Kind und lässt sich dabei von nichts und niemandem aufhalten.

Das Schlimmste was den Eltern oder einen Elternteil passieren kann, ist wenn das eigene Kind verschwindet oder schlimmer gekidnappt wird! Diese Thematik wird in den neuen Thriller mit Halle Berry behandelt, wie der Titel des Films verrät. Lange hörte man nichts mehr von Halle Berry und soll dieser nun wieder Schwung in Ihre Karriere bringen?

Vieles dreht sich anfangs um die Beziehung um das Kind Frankie (Sage Correa) von Karla (Halle Berry). Man sieht als Zuschauer wie diese beiden eine starke familiäre Verbindung aufbauen. Bis dann die Entführung stattfindet wird es auch nicht langweilig, weil das Storytelling soweit interessant umgesetzt wurde. Dann gibt es mit einigen Verfolgungsjagden und Jumpcuts einiges für das Auge. Aber reicht dieses für einen grandiosen Thriller? Leider nein, weil der Film einige Logikfehler mit sich schleppt und sich einiges doch fast wiederholt in den Szenen. Schauspielerisch kann man nicht meckern, Halle Berry macht ihre Rolle als nicht aufgebende Mutter sehr gut. Aber Sie alleine kann leider den Film nicht mehr weiteres Potential geben. Es ist halt ein mittelmäßiger Streifen, den man sich einmal anschauen kann.

Mir wurde für die Ansicht eine DVD zur Verfügung gestellt. Diese verfügt über ein gutes Bild für dieses Medium. Der Ton war klar und deutlich. Ein Trailer wurde lediglich als Bonus auf die DVD gepackt.

Fazit: Ein solider Thriller mit einer sehr guten schauspielernden Halle Berry. Es wäre aber filmisch mehr drin gewesen.

Bewertung: 5,5 von 10 Punkten

Mit freundlicher Unterstuetzung von: Eurovideo

 

Originaltitel: Kidnap

Genre: Thriller

Produktion: USA 2015

Altersfreigabe: ab 16 Jahren – FSK

Laufzeit: 91min

Regie: Luis Prieto

Schauspieler: Halle Berry, Dana Gourrier, Lew Temple, Christopher Berry

Kingsman: The Golden Circle – Rezension von Stefan K.

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VÖ-Termin: 21.09.2017 im Kino

Der erste Teil „Kingsman: The Secret Service“ machte die Welt mit den Kingsman bekannt – einem unabhängigen, internationalen Geheimdienst, der auf höchstem Level von Diskretion operiert und dessen ultimatives Ziel ist, die Welt sicher zu halten. In „Kingsman: The Golden Circle“ müssen sich unsere Helden einer neuen Herausforderung stellen.
Als ihre Hauptquartiere zerstört und ihre Welt bedroht werden, führt sie ihre Reise zur Entdeckung einer verbündeten US-Spionageorganisation namens Statesman, die bis in die Tage der Gründung beider Organisationen zurückreicht. In einem neuen Abenteuer, das die Stärke und den Einfallsreichtum der Agenten bis zum Äußersten fordert, verbünden sich die beiden Elite Geheimorganisationen. Sie bekämpfen ihren rücksichtslosen, gemeinsamen Feind, um die Welt zu retten, was für Eggsy langsam zur Gewohnheit wird.

Von dem ersten Kingsman-Teil hielt ich nicht viel. Er war sicherlich ein ordentlicher und unterhaltsamer Actionfilm, doch er zog sich arg und generell ist der Funke bei mir nicht übergesprungen. Dennoch respektiere ich dass der Film viele Zuschauer für sich gewann und kann es irgendwo auch nachvollziehen. Dennoch freute ich mich sehr auf den zweiten Teil, da mir beide Trailer gefallen haben und der Cast absolut großartig ist.
Und ja, der Film war toll und meiner Meinung nach sogar besser als der erste Teil.

Direkt die Einstiegsszene stimmt einen auf den gesamten Film ein. Stylische Action, tolle Musik und verrückte Ideen. So habe ich es mir gewünscht und auch wenn die Action für meinen Geschmack etwas zu hastig geschnitten und gefilmt war, macht es unglaublich viel Spaß. Dann werden nach und nach die verschiedenen Charaktere eingeführt, jeder hat seinen eigenen, besonderen Charme und jeder wirkt sofort symphatisch… bis auf Juliane Moore als die Antagonistin. Man hat sie dies gut hinbekommen! Zum Einen hasst man sie wegen ihrem abscheulichen Charakter, doch andererseits feiert man es auch komplett, weil es stellenweise sehr grotesk wird, wie man nach ca. 20 Minuten sieht.
Der Plot wirkt auf dem ersten Blick etwas altbacken und eigentlich ist er es auch, doch er beinhaltet einen wirklich interessanten, sozialkritischen Kommentar im Bezug auf Drogen. Solch ein Thema in einem eigentlich, so möchte man meinen, stumpfen Blockbuster ist ziemlich ungewöhnlich, doch es hat funktioniert. Der Handlungsverlauf ist ansonsten in Ordnung, es kommt nie wirkliche Spannung auf, doch dies ist kein Problem, denn man wird durchgehend unterhalten und es geschehen einige wirklich urkomische Situationen. Leider muss ich darauf hinweisen, dass der Film mit seinen 140 Minuten minimal zu lang geht. Man hätte den Film um rund 10-20 Minuten kürzer machen können, so hätte er auch etwas runder gewirkt.
Der Humor in dem Film hat mir sehr gut gefallen. Stellenweise findet man extrem schwarzen, fiesen Humour und manchmal sehr einfacher Humor. Es ist gut durchgemixt und die Gags zünden beinahe alle, doch was wichtig ist zu erwähnen: Der Comedy-Anteil in dem Film ist deutlich geringer als noch im Vorgänger. Es gibt wirklich viele ernste und sogar sehr emotionale Momente, was ich nicht erwartete und was eventuell auch der Grund ist warum mir persönlich der Film hier besser gefällt als der erste Teil. Ich bin Fan von Filmen mit einer schönen, emotionalen Komponente.
Ansonsten gibt es nicht sonderlich viel zu meckern, der Soundtrack ist stimmig, die Sets sind extrem abwechslungsreich und die Cinematografie ist sehr stylisch. Es ist kein großartiger Film an den man sich in hundert Jahren groß erinnern wird, doch es ist ein guter Film und vor allem eine gute Fortsetzung. Fans vom ersten Teil sollten definitiv auf ihre Kosten kommen und auch die Nicht-Fans sollten einen Blick wagen.

Fazit: Unterhaltsame und stylische Fortsetzung, welche mit einer gekonnten Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit überzeugt, jedoch in seiner Laufzeit zwar etwas zu lang geht. Insgesamt empfehlenswert!

Bewertung: 7/10
PS: Elton John… der Hammer! 🙂

Mit freundlicher Unterstützung von 20th Century Fox!

 

Originaltitel: Kingsman: The Golden Circle

Genre: Action, Spionage, Thriller
Produktion: USA 2017
Altersfreigabe: FSK 16
Laufzeit: 140 Minuten
Regie: Matthew Vaughn
Schauspieler: Taron Egerton, Julianne Moore, Mark Strong, Halle Berry, Channing Tatum, Jeff Bridges, Pedro Pascal