Arsenal (2017) – Rezension von Dennis T.

 

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VÖ-Termin: Ab 10.11.2017 auf DVD, Blu-ray und als VoD

Erzählt wird die Geschichte der unterschiedlichen Brüder Mikey und JP. JP ist erfolgreicher Geschäftsführer einer Baufirma, während Mikey ein Leben mit kleinen Verbrechen und Drogen als Kleinganove führt. Als Mikey und seine Tochter Alexis jedoch von dem skrupellosen Gangsterboss Eddie King entführt werden, muss der ahnungslose JP mit der Hilfe eines alten Freundes, des Polizisten Sal, alles riskieren, um seinen Bruder zu retten. Dabei entfesselt JP seine ganze Rache gegen Kings Gang …

Die Direct-to-DVD-Produktion „Arsenal“ kann mit einigen bekannten Gesichtern punkten u.a. Edward Norton und Nicolas Cage. Ob diese aber bei dem Publikum punkten kann?

Von der Story verläuft Arsenal sehr interessant um die Geschichte der beiden Brüder. Das Katz- und Mausspiel der Protagonisten bleibt bis zur Hälfte spannend, aber danach plätschert der Film sehr hin. Es wird halt irgendwie
langweilig und man hat alles schon mal gesehen. Man merkt als Zuschauer, dass es keine große Blockbuster-Produktion geworden ist. Einige Logikfehler kommen
zudem auch noch vor. Aber die schauspielerische Leistung ist nicht schlecht und kann sich sogar sehen lassen. Sogar Nicolas Cage macht sich als kurioser Drogenbaron äußerst gut. Und die FSK 18 lässt es auch sehr blutig krachen. Das
Kunstblut fließt in Mengen, das sind so Szenen die Spaß machen. Ansonsten bleibt es ein solider Actioner, den man sich getrost auf einem Sonntag anschauen
kann.

Zur Ansicht wurde mir eine Blu-ray zur Verfügung gestellt. Diese hat ein sehr gutes Bild und sowie im Tonbereich. Extras gibt es Trailer, Making of etc.

Fazit:
Ein netter Thriller der mit einigen bekannten Stars punkten kann. Aber leider flacht dieser im späteren Verlauf ab. Schade!

Bewertung: 5,5 von 10 Punkten

Mit freundlicher Unterstuetzung von:

universum film

Originaltitel: Arsenal

Genre: Action

Produktion: USA 2016

Altersfreigabe: ab 18 Jahren – FSK

Laufzeit: 98 min

Regie: Steven C. Miller

Schauspieler: Nicolas Cage, John Cusack, Adrian Grenier, Johnathon Schaech, William Mark McCullough

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Overdrive (2017) – Rezension von Dennis

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Erscheint am 10.11.2017 auf DVD, Blu-ray und VoD

Diese Crew hat Benzin im Blut! Andrew und Garrett Foster haben ihr Faible für exklusive Sportautos zum Beruf gemacht: Die beiden Brüder sind Meister ihres Fachs und können für ihre Kunden jedes Auto besorgen – überall und jederzeit. Als Autodiebe bewegen sie sich aber auf der illegalen Seite des Gesetzes und haben somit auch mit wenig vertrauenswürdigen Typen zu tun. Als das Team plötzlich zwischen die Fronten zweier verfeindeter Gangster gerät, heißt es anschnallen und hochschalten, denn dieser 90-minütige Trip nimmt kein einziges Mal den Fuß vom Gas!

Der Sohn von Clint Eastwood (Scott Eastwood) gehört zu den Cast von “Overdrive” und wurde vom Regisseur Antonio Negret inszeniert. Ob dieser wirklich so rasant ist, wie sein Vorbild „Fast and the Furious“?

Leider Nein! Es ist eher schnelle Kost für das Action-Genre. Das Beste am ganzen Film sind die tollen Autos, die schönen Kulissen und die rasanten Autofahrten. Ansonsten muss ich leider sagen, dass es für mich eine pure Enttäuschung war. Schauspielerisch konnte mich keiner richtig vom Cast überzeugen. Dazu hagelt es Logikfehler, Langeweile, plumpe Dialoge. Ihr merkt einfach, ich wurde überhaupt nicht warm mit diesen Streifen. Leider ist der Regisseur aus dem Serien-Fach (Arrow) und das merkt man einfach. Dieser braucht noch bisschen Übung in seinem Handwerk. Wenn „Overdrive“ auch von Produzent Pierre Morel (96 Hours, The Transporter) produziert wurde. Ist es eher ein Film den man sich anschauen kann, aber nicht muss. Vielleicht nur was für den Hardore-Fan!

Zur Ansicht wurde mir eine DVD gestellt. Diese hatte ein leicht verwaschenes Bild. Im Tonbereich ging es in Ordnung. Ich würde da wohl eher zur Blu-ray raten. Extras gibt es Featurette, B-Roll und Making Of.

Fazit: Leider nur ein enttäuschender Abklatsch als „Fast and the Furious“ Variante. Von mir leider keine Empfehlung.

Bewertung: 3 von 10 Punkten

Mit freundlicher Unterstützung von Universum Film

 

Originaltitel: Overdrive

Genre: Action, Thriller

Produktion: Frankreich 2017

Altersfreigabe: ab 12 Jahren – FSK

Laufzeit: 90min (DVD)

Regie: Antonio Negret

Darsteller: Scott Eastwood, Freddie Thorp; Ana de Armas, Gaia Weiss

Unlocked – Eine Filmreview von Stefan K.

Ein Thriller mit einer Top-Besetzung, welcher es hierzulande nur auf Blu-Ray und DVD geschafft hat, obwohl er in anderen Ländern einen normalen Kino-Release bekam. In meiner Rezension erfahrt ihr ob sich ein Kauf lohnt.

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VÖ-Termin: Seit dem 20.10.2017 erhältlich
Amazon: http://amzn.to/2hh9tSH
Trailer: http://bit.ly/2ApJMXo

Die CIA-Agentin Alice Racine hat den aktiven Dienst vor einiger Zeit quittiert. Während sie nun ein ruhiges Leben in London führt, wird sie plötzlich doch wieder zu einem Einsatz gerufen. Die CIA hat einen Verdächtigen festgenommen, der Informationen zu einem bevorstehenden Anschlag auf London haben soll. Alice hat den Verdächtigen im Verhör schnell geknackt, doch bevor sie die gewonnenen Informationen an ihre Vorgesetzten übermittelt, bekommt sie einen überraschenden Anruf von ihrem alten Kollegen aus Langley. Schnell bemerkt sie, dass sie getäuscht wurde und flüchtet. Als Alice begreift, dass die CIA unterwandert wurde, wendet sie sich an die Wenigen, denen sie noch vertrauen kann. Es beginnt ein Rennen gegen die Zeit. Wird sie den tödlichen Angriff auf London verhindern können?

„We are all in god’s hands now.“ – Yazid Khaleel

Der Cast ist eigentlich schon sehr vielversprechend: Stars wie Noomi Rapace, Orlando Bloom, Michael Douglas und John Malkovich sind mit dabei und damit kommen wir auch zu einer der wenigen Stärken des Films, und zwar sind sie schauspielerischen Leistungen allesamt solide. Keiner spielt hier wirklich großartig, doch für das was der Film sein will sind die Performances definitiv gut genug. Leider hat man den Darstellen ein sehr unschönes Drehbuch mit einigen wirklich grausamen und klischeehaften Dialogen an die Hand gegeben. Man kann zwar stets der Story folgen und die Schauspieler versuchen wenigstens etwas zu reißen, dennoch sind die Dialoge stellenweise absolut unnatürlich und seltsam, sodass man als Zuschauer die Charaktere nie wirklich ernst nehmen kann.

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Dabei war der Anfang gar nicht mal so schlecht. Die Charaktere werden ordentlich eingeführt, wir bekommen die Vorgeschichte des Hauptcharakters an die Hand, das Thema war zunächst recht interessant und der Film konnte mich an der Stange halten. Nach gut 25 Minuten rutscht der Film jedoch ins Belanglose ab: Es folgen mies editierte und unübersichtliche Actionszenen, welche zwar in ihrer Härte durchaus überzeugen können, jedoch keinen Spaß machen, da alles viel zu hastig ist. Wirklich interessante Kampf-Choreografien sucht man ebenfalls vergebens. Dazu ist der Film sehr vorhersehbar, es gab viele Stellen in dem Film wo man vorher erahnen konnte was passieren wird und genau dies war der Fall. Es gab zwar einen kleinen Twist, welcher etwas überraschend war, doch dies reicht einfach nicht um ein spannender Action-Thriller zu sein.

Das klingt jetzt so als wäre der Film furchtbar, doch dies ist er gar nicht. Es ist einfach ein sehr gewöhnlicher Film. Das Thema Terrorismus hatten wir in letzter Zeit unzählige Male im Kino und im TV gesehen, als dass es noch in irgendeiner Art und Weise beeindrucken kann. Man spürt dem Film wenigstens einen Aufwand an, es fühlt sich jetzt zu keinem Zeitpunkt wirklich billig produziert an und die Set-Pieces sind ordentlich und einigermaßen abwechslungsreich, aber es ist trotzdem diese Art von Film, die man nicht 100-prozentig nötig hat. Letztendlich ist es eben ein Film, den man sich irgendwann einmal im Free-TV anschauen kann.

Für wen lohnt sich der Kauf?

Der Kauf lohnt sich eigentlich nur für Hardcore-Fans von Noomi Rapace, Michael Douglas und Co. Restliche Interessierte sollten eher darauf auf Netflix, Amazon Prime usw. warten.

Fazit: Klischeehafter Actionthriller, der zwar von den Darstellern und der Optik einigermaßen punkten kann, jedoch viel zu belanglos ist um wirklich nachhaltig zu überzeugen. Dazu ist die Action leider sehr einfallslos und schwach editiert.

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Mit freundlicher Unterstützung von Universum Film!

Originaltitel: Unlocked
Genre: Action, Thriller, Drama
Produktion: USA 2017
Altersfreigabe: FSK 16
Laufzeit: 98 Minuten
Regie: Michael Apted
Schauspieler: Noomi Rapace, Orlando Bloom, John Malkovich, Michael Douglas

 

 

 

 

 

Peelers (2017) – Rezension von Dennis T.

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VÖ-Termin: ab 02.11.2017 auf DVD / Blu-ray und VoD

Die kleine Nachtclubbesitzerin Blue Jean will raus aus der Kleinstadt. Ihre Strip Bar ist verkauft und die Crew macht sich für die letzte gemeinsame Nachtschicht bereit. Das Lokal ist voll, das Geschäft läuft und die Stimmung steigt nochmals als eine Gruppe Bergmänner ihren vermeintlichen Erdölfund mit einer ausschweifenden Clubnacht feiern möchte. Doch anscheinend war es kein Öl, auf das sie gestoßen sind. Als einer der Arbeiter sich nach dem Toilettenbesuch in ein Zombie ähnliches Wesen verwandelt ist dies erst der Anfang einer infektiösen Transformation vor der niemand sicher zu sein scheint. Augenblicklich ist der Club voll von Kreaturen, Zombies und Leichen. Blue Jean setzt alles daran ihren Club, ihre Crew und ihr Leben zu verteidigen und schreckt dabei vor nichts zurück.

Eigentlich kann man Peelers kurz zusammenfassen – Eine Bar, Brüste, Zombies und viel Blut. Man merkt schnell, dass der Regisseur Sevé Schelenz ein Fan von From Dusk Till Dawn ist. Alleine die plumpe Anspielung auf die Bar aus dem Kultfilm, bleibt keinen Einzelfall. Es ist halt ein B-Movie, der kultige Filme huldigt.

Eigentlich ist der Regisseur Sevé Schelenz als Cutter angestellt. Leider merkt man diese Tatsache. Plumpe Dialoge und zu viele Logikfehler zogen den Film wie Kaugummi. Nach einer halben Stunde sehnte ich mir das Ende herbei. Das schlechte Make-Up, die blutigen Szenen, schauspielerisch und die CGI-Szenen sind beim Film unterirdisch. Dazu sind diese Fetisch Szenen die Krönung. Wer steht nur auf Frauen, die wie Babys verkleidet sind?!? Da reicht nicht mal viel Bier! Lieber hätte ich in diesem Genre Qualität anstatt Quantität gesehen. Bei der Regiearbeit und dem Drehbuch hätte ich potential gesehen. Der Streifen ist eher etwas für Hardcore-Fans des Genres. Warum „Peelers“ Awards gewonnen hat und lustig sein soll, da kann ich leider nur mit dem Kopf schütteln.

Als Sichtung wurde mir ein Stream zur Verfügung gestellt. Deshalb kann ich das Bonusmaterial, Bild und Ton nicht bewerten.

Fazit: Leider für mich ein Griff ins Klo, meiner Meinung könnte es jeder besser als der Regisseur! Nur ertragbar mit Freunden und viel Alkohol.

 

Bewertung: 3 von 10 Punkten

Mit freundlicher Unterstuetzung von: Schröder Media

 

Originaltitel: Peelers

Genre: Horror, Komödie

Produktion: Kanada 2016

Altersfreigabe: ab 18 Jahren – FSK

Laufzeit: 95min

Regie: Sevé Schelenz

Schauspieler:  Wren Walker, Caz Odin Darko, Madison J. Loos, Cameron Dent

Thor: Tag der Entscheidung – Eine Rezension von Stefan K.

Der Regisseur „Taika Waititi“, welcher für lustige Komödien bekannt ist, hat sich an den mittlerweile 17. Film des Marvel Cinematic Universe herangewagt und versucht etwas Neues zu schaffen. Ist ihm dies gelungen?

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VÖ-Termin:  Ab dem 31.10.2017 im Kino!

Donnergott Thor (Chris Hemsworth) wird weit weg von seiner Heimat Asgard auf der anderen Seite des Universums gefangengehalten. Ohne seinen mächtigen Hammer Mjölnir scheint eine Flucht nahezu ausgeschlossen, dabei läuft ihm allmählich die Zeit davon: Denn die ebenso mächtige wie erbarmungslose Hela (Cate Blanchett), die nach jahrtausendlanger Gefangenschaft aus ihrem Gefängnis freigekommen ist, droht Ragnarok einzuleiten, die Götterdämmerung, die Asgard vernichten würde. Um das zu verhindern, setzt Thor alles daran, nach Hause zurückzukehren. Zwischen ihm und seiner Freiheit stehen jedoch tödliche Gladiatorenkämpfe auf dem Planeten Sakaar, der so etwas wie die Mülldeponie des Universums ist. Bei einem dieser Duelle trifft Thor auf den Ex-Avenger und seinen früheren Mitstreiter Hulk (Mark Ruffalo), den beliebtesten und erfolgreichsten Kämpfer auf Sakaar…

“ I don’t hang with the Avengers anymore. It all got too corporate.“ – Thor

In letzter Zeit nimmt das Marvel Cinematic Universe klare Veränderungen durch. Noch nie waren die Filme komplett ernste Filme mit düsterem Ton, sondern eher heitere Filme mit einer positiven Stimmung und lustigem Humor, doch die Filme hatten genug Ernsthaftigkeit um den Zuschauer an der Stange halten zu können. Dies mit dem Humor war in letzter Zeit anders: Filme wie „Doctor Strange“, „Guardians of the Galaxy 1 & 2“ und „Spider-Man: Homecoming“ hatten mehr Humoreinlagen als für Marvel üblich, jedoch waren immer noch ernste Passagen vorhanden und die Filme hatten eine Dramaturgie. Mit „Thor: Ragnarok“ (Ich weigere mich den misslungenen, eingedeutschten Titel zu verwenden) hat sich dies wieder verändert, denn der neuseeländische Regisseur Taika Waititi, bekannt für einige Indie-Komödien, hatte es scheinbar nicht für nötig befunden den Film mit Ernsthaftigkeit zu bestücken und schuf ein Gag-Feuerwerk, mit wirklich lustigen und zündenden Gags, welches jedoch dem Film auch zum Verhängnis wird.

Dabei waren die ersten ca. 25 Minuten absolut großartig! Der Film leitet ein mit einer sehr unterhaltsamen Szene in der Thor mit genialen One-Linern zu überzeugen weiß und kann daraufhin seine Story perfekt weiterführen, mit zwei urkomischen Cameos und wirklich herzlichen Witzen. Ich habe es ja schon bemängelt dass der Film mit seinem Humor übertreibt, doch ich muss dem Film lassen, dass der Humor top war. Die Gags waren allesamt clever geschrieben und mit einer tollen Situationskomik beschmückt. Noch dazu bekommt man eine Menge Referenzen an andere Marvel-Filme, welche wirklich unterhaltsam waren. Man merkt einfach, dass Taika Waititi Erfahrung mit Comedy hat, wahrscheinlich hat man ihn auf Grund von Filmen wie „What We Do in the Shadows“ und „Hunt for the Wilderpeople“ an Bord geholt.

Leider lässt der Film nach diesen 25 Minuten nach, hält sich aber noch auf einem ordentlichen Niveau. Wir bekommen unglaublich tolle Charaktere an die Hand, wie Jeff Goldblum als der „Grandmaster“, dem Leiter des Ortes an dem Thor festgehalten wird. Ein unglaublich sympathischer Charakter mit einer besonderen Art, welche ihn aber so liebenswert macht. Leider kommt er etwas zu kurz und ich hätte gerne mehr von ihm gesehen. Weitere tolle Charaktere sind Mark Ruffalo als „Bruce Banner“ und selbstverständlich Chris Hemsworth als „Thor“. Beide bilden ein wirklich geniales Duo und es macht viel Spaß ihnen beim Interagieren zuzusehen. Ich würde sogar behaupten, dass mir bei Mark Ruffalo „Bruce Banner“ besser gefallen hat als seine Hulk-Form, auch wenn „Hulk“ wieder super unterhaltsam war, doch die Szenen mit Bruce waren noch viel lustiger und auch um einiges „persönlicher“.

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Mein absoluter Favorit unter den Charakteren war aber definitiv Tom Hiddleston als „Loki“. Loki ist eventuell einer der drei besten Charaktere des MCU. Ein so toller Charakter, der sowohl einfühlsam und humorvoll als auch hinterlistig sein kann (Er war schließlich der Antagonist im ersten Avengers-Film). Er ist vielleicht der Hauptgrund warum die ersten 25 Minuten so genial waren: Jede Szene mit ihm ist pures Gold, auch wenn er mir wieder wie Jeff Goldblum, viel zu kurz kam.

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Leider ist nicht jeder Charakter gelungen. Wir haben zwei sehr enttäuschende Charaktere: Zum einem Tessa Thompson als „Valkyrie“ und zum anderen Cate Blanchett als „Hela“. Bei Valkyrie sah ich kein großes Potenzial, da sie im Grunde nur ein typischer Sidekick ist, welche nach einer Zeit schon anfängt zu nerven. Die größerer Enttäuschung ist da die Antagonistin „Hela“. Cate Blanchett ist eine unfassbar tolle Schauspielerin und ist hier im Film gnadenlos unterfordert. Ihr Design mag zwar nett sein, aber der Charakter ist komplett flach, die Backstory hat man schon unzählige Male gesehen und ihre Agenda ist komplett klischeehaft. Schade, hier wäre deutlich mehr drin gewesen. Generell haben Marvel-Filme in letzter Zeit keine wirklich guten Antagonisten, mit Ausnahme eventuell von Guardians of the Galaxy 2.

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Ihr habt denke ich gemerkt dass ich Fan vom Humor des Filmes bin, warum sehe ich ihn dann gleichzeitig als einen der größten Negativpunkte des Filmes an? Ganz einfach: Weniger ist manchmal mehr und in diesem Fall wäre es viel mehr gewesen. Es konnte sich keine Dramaturgie entwickeln, trotz der eigentlich ernsten Grundstory. Waititi hat einfach mit seinem Humor übertrieben, ständig mussten Witze mit eingebaut werden und sobald eine Szene auch nur einen Hauch Ernsthaftigkeit entwickelt, wird diese durch einen Gag komplett zunichte gemacht. Während des Gags lacht man noch darüber, doch hinterher merkt man wie schön es wäre wenn man diese Szene einfach ausgespielt hätte. Marvel-Filme waren nie komplett ernst, aber sie hatten eine Dramaturgie und sie waren spannend. Dieser Film lässt in der Sache schwer zu wünschen übrig und eben durch die fehlende Dramaturgie hat der Film nahezu keine Spannung.

Ein weiteres Problem ist das letzte Drittel, denn im letzten Drittel erscheint das von mir sogenannte „Blockbuster-Syndrom“: Viel CGI, viele Actionszenen, kaum Überschaubarkeit. Während der Film anfangs noch behutsam mit der Action umging und diese stets charmant einsetzte, wird es am Ende wieder zum lieblosen CGI-Massaker à la „Batman v Superman: Dawn of Justice“. Das CGI sah dabei oftmals sehr unschön aus und ist keineswegs mit visuellen Glanzleistungen wie „Guardians of the Galaxy 1 & 2“ zu vergleichen. Sehr sehr schade!

Es klingt so als habe ich bis jetzt fast nur Negatives über den Film gesagt, doch er war schlussendlich in Ordnung. Man wird über weite Strecken sehr gut unterhalten, der Look ist cool und die Farben sind knallig, die Charaktere sind größtenteils hervorragend und die ersten 25 Minuten sind großartig! Es ist aber so unfassbar schade, denn da wäre so viel mehr drin gewesen. Der Film hatte das Potenzial eine der besten Comicverfilmungen aller Zeiten werden können, am Ende ist es nur ein weiterer Marvel-Film. Man wird unterhalten, man hat eine gute Zeit, doch nach spätestens einem Tag ist das Meiste vergessen.

Für wen lohnt sich der Kinobesuch?

Wer nichts Anspruchsvolles braucht, wer Lust hat sich auf ein Gag-Feuerwerk einzulassen und eine fehlende Ernsthaftigkeit verschmerzen kann, kann sich den Film gerne im Kino anschauen. Auch für Leute, die mit sowas ein Problem haben, lohnt sich der Film eigentlich wegen den ersten zwei Dritteln, vor allem den ersten 25 Minuten. Am Ende muss man sich dann zwar durchquälen, doch wenn man darauf eingestellt ist, sollte dies kein großes Problem sein. Für Marvel-Fans ist der Film sowieso Pflicht, auch wenn er kaum zur Storyline des MCU’s beiträgt.

Fazit: Unterhaltsamer Film mit tollen Charakteren und sehr gutem Humor, welcher jedoch viel zu sehr im Vordergrund steht, und es dem Film verwehrt eine Dramaturgie zu entwickeln. Dazu kommt eine enttäuschende Antagonistin und ein liebloses CGI-Spektakel gegen Ende.

Bewertung: 6/10 

Mit freundlicher Unterstützung von Walt Disney

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Filminformationen

Originaltitel: Thor: Ragnarok
Genre: Action, Fantasy
Produktion: USA 2017
Altersfreigabe: FSK 12
Laufzeit: 130 Minuten
Regie: Taika Waititi
Schauspieler: Chris Hemsworth, Tom Hiddleston, Cate Blanchett, Mark Ruffalo

 

P.S: Es gibt zwei Post-Credit-Szenen. Beide relativ unspektakulär.

Review zu ES 1990 gegen 2017 von Dennis T.

Hier ist die neue Review zu den Filmen ES 1990 vs 2017!

Pennywise aus ES 19990 tretet gegen ES 2017 an! Wer gewinnt wohl? – IT 2017 – REVIEW – #ESDERFILM Ab 28.09.2017 nur im Kino – Warner Bros. Deutschland – Regie: Tommy Lee Wallace – Andres Muscietti

Info: „ES 2“ kehrt im Jahre 2019 zurück! Wegen den erfolgreichsten Horrorfilm-Kinostart aller Zeiten!

Wenn euch das Video gefallen hat, dann lasst doch gerne einen Daumen nach oben und gerne ein kostenloses Abo da 🙂

 

Jeremias – Zwischen Glück und Genie (2017) – Rezension von Dennis T.

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VÖ-Termin: Ab 20.10.2017 auf DVD, Blu-ray und als VoD

JEREMIAS – Zwischen Glück und Genie erzählt die Geschichte des 8-jährigen Jeremías, der aus einfachen Verhältnissen stammt und schon immer wusste, dass er „anders“ ist. Nach der Bescheinigung seiner Hochbegabung wird er plötzlich mit Förderungsangeboten konfrontiert und stellt damit das Leben seiner Familie gehörig auf den Kopf.

Das fremdsprachige Filme nicht schlecht sind, beweist der mexikanische Regisseur „Anwar Safa“ mit der Familienkomödie „Jeremias – Zwischen Glück und Genie. Dieser konnte mit seinem Werk einige Preise auf verschiedenen Film Festivals einheimsen.

Mit tollen Bildern zeigt der hochbegabte Junge Jeremias (Martin Castro) sein Leben mit komödiantischen und dramatischen Storyanteilen. Die große Message ist in diesem Fall – das Thema Außenseiter, wenn man so schlau ist! Bild-, Schnitt- und Kameratechnisch muss sich diese Familienkomödie nicht verstecken. Auch das Drehbuch ist durchaus durchdacht und kann überzeugen. Nicht ohne Grund, kann dieser Film Preise vorweisen. Die unbekannten Schauspieler agieren soweit durchwachsen vor der Kamera. Mit einige Längen im Pacing, verbaut sich „Jeremias“ aber eine sehr gute Bewertung.  Es ist halt wie mit jedem ausländischen Independent Filmen – Man liebt sie oder nicht.

Mir wurde für die Ansicht eine Blu-ray zur Verfügung gestellt. Diese verfügt über ein sehr gutes Bild mit schönen Kontrast. Der Ton ist sehr klar zu hören. Als Extras gibt es nicht viel auf der Scheibe: zusätzliche Szenen und ein Trailer.

Fazit: Die Familienkomödie mit höchsten IQ beweist, dass fremdsprachige Film gut sein können!

Bewertung: 6 von 10 Punkten

Mit freundlicher Unterstuetzung von: Edel: Motion Film

 

Originaltitel: El Jeremias

Genre: Familienfilm, Komödie, Drama

Produktion: Mexiko 2015

Altersfreigabe: ab 6 Jahren – FSK

Laufzeit: 93min

Regie: Anwar Safa

Schauspieler: Martin Castro, Karem Momo Ruiz, Isela Vega, Marcela Sotomayor

The Autopsy of Jane Doe (2017) – Rezension von Dennis T.

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VÖ-Termin: Ab 20.10.2017 auf DVD, Blu-ray und als VoD

Die Pathologen Tommy und sein Sohn Austin sollen bis zum Morgengrauen die Todesursache einer unbekannten jungen Frau klären, die unter geheimnisvollen Umständen ums Leben gekommen ist. Für Vater und Sohn bedeutet das eine ungewollte Nachtschicht – und zwar die schlimmste ihres Lebens. Denn Jane Doe, wie man nicht identifizierte weibliche Personen nennt, gibt ihnen viele Rätsel auf. Äußerlich weist die Leiche keine Verletzungen auf, im Inneren jedoch wartet ein grausiger Fund nach dem anderen auf die beiden. Plötzlich geschehen Dinge, die sich nicht rational erklären lassen. Und schon bald müssen Tommy und Austin feststellen, dass die Tote viel lebendiger ist, als sie angenommen hatten…

Der Body-Horrorfilm „The Autopsy of Jane Doe“, vom unbekannten Regisseur André Øvredal, ist seine erste größere Verfilmung. Dafür kann sich der Cast um Emile Hirsch auch sehen lassen. Das Wichtigste bei diesem Streifen, ist dazu die Spannung. Diese baut sich nämlich die ganze Zeit sehr gut auf und der Zuschauer tappt lange Zeit im Dunkeln.

Man sitzt echt lange gespannt vor dem Fernseher, man fragt sich wie das Pathologen-Duo Tommy und Austin. Wie ist dieser Mord passiert – Woher stammt die Jane Doe?!? Das macht diesen Film sehr sehenswürdig und mysteriös. Dazu ist der Film nichts für schwache Mägen, wenn es zum Sezieren kommt. Diese Szenen wurden schon sehr gut umgesetzt. Ansonsten ist es ein durchaus solides Horror-Werk. Die beiden Schauspieler Emile Hirsch und Brian Cox schaffen es schon die ganze Zeit zu unterhalten, aber schauspielerisch wäre schon mehr drin gewesen. Dazu bieten die soliden visuellen Effekte und die teilweisen Jumpscares keinen gruseligen Effekt. Zum Schluss wurde es leider auch zäh. Trotzdem ist „The Autopsy of Jane Doe“ ein Blick wert. Weil das Drehbuch beinhaltet bei der Auflösung des Films einen kleinen Mindfuck-Moment parat!

Mir wurde für die Ansicht eine DVD zur Verfügung gestellt. Diese verfügt über ein Recht gutes Bild mit guten Kontrast. Der Ton konnte soweit überzeugen. Als Extras gibt es Trailershow, Making of etc.

Fazit: Ein spannender Body-Horror, der zum Schluss aber leider nachlässt. Ansonsten eine tolle Geschichte um „Jane Doe“.

Bewertung: 6 von 10 Punkten

Mit freundlicher Unterstuetzung von: universum film

 

Originaltitel: The Autopsy of Jane Doe

Genre: Horror

Produktion: Großbritannien 2016

Altersfreigabe: ab 16 Jahren – FSK

Laufzeit: 82min

Regie: André Øvredal

Schauspieler: Emile Hirsch, Brian Cox, Ophelia Lovibond

American Assassin Review (2017) von Dennis

Hier ist die neue Review zum Film “ American Assassin“ von Dennis + Verlosung!

Gewinnchance: Auf das Video klicken, abonnieren, kommentieren und ihr seid dabei!

Inhalt: Ein Schicksalsschlag verändert das Leben des Studenten Mitch Rapp (Dylan O’Brien) ausgerechnet in dem Moment, in dem er seiner Freundin Katrina (Charlotte Vega) einen Heiratsantrag am Strand von Ibiza macht: Islamistische Terroristen richten ein Massaker unter den Urlaubern an, dem auch Katrina zum Opfer fällt. Rapp überlebt schwer verletzt, schmeißt die Uni und bildet sich selbst zum Elitekämpfer aus. Innerhalb von 18 Monaten spürt er die Verantwortlichen auf, schleicht sich als vermeintlicher Rekrut in die Terrorzelle ein und will den Märtyrertod sterben, als eine CIA-Einheit das Versteck der Terroristen stürmt, diese tötet und ihn rettet. CIA-Vizechefin Irene Kennedy (Sanaa Lathan) ist nämlich auf Rapp aufmerksam geworden und will ihn für die Spezialeinheit Orion gewinnen, die globalen Terrorismus bekämpft. Unter der Anleitung des Ausbilders Stan Hurley (Michael Keaton) werden Rapps Fähigkeiten geschult, die auch bald gebraucht sind: Auf dem Schwarzmarkt taucht waffenfähiges Nuklear-Material aus der ehemaligen Sowjetunion auf, das der amerikanische Elite-Söldner Ghost (Taylor Kitsch) gewinnbringend verkaufen will…

Kinostart: 12.Oktober.2017 – FSK: 18 Schauspieler: Dylan O’Brien, Michael Keaton, Taylor Kitsch – Regie: Michael Cuesta

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Star Wars 8: Die letzten Jedi – Trailer

Hier ist der neue Star Wars 8: Die letzten Jedi Trailer!

Kinostart ist der 14.Dezember.2017 im Verleih von Walt Disney Studios

Star Wars: Die letzten Jedi vereint erneut alte und neue Helden vor der Kamera: Mark Hamill, Carrie Fisher, Adam Driver, Daisy Ridley, John Boyega, Oscar Isaac, Lupita Nyong’o, Andy Serkis, Domhnall Gleeson, Anthony Daniels, Gwendoline Christie, Kelly Marie Tran, Laura Dern und Benicio Del Toro gehören zur eindrucksvollen Besetzung des Films, der von Kathleen Kennedy und Ram Bergman produziert wurde. Als ausführende Produzenten zeichnen J.J. Abrams, Tom Karnowski und Jason McGatlin verantwortlich. Rian Johnson schrieb das Drehbuch und führte Regie.

Regie: Rian Johnson

Schauspieler: Mark Hamill, Carrie Fisher, Adam Driver, John Boyega

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