The Promise – Die Erinnerung bleibt – Rezension von Dennis T.

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VÖ-Termin: ab 17.August.2017 nur im Kino

Konstantinopel 1914, kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges: Die einst so lebendige und multikulturelle Hauptstadt des Osmanischen Reiches droht im Chaos zu versinken – und mit ihr der begabte Medizinstudent Michael (Oscar Isaac). Als die attraktive Künstlerin Ana (Charlotte Le Bon) an der Seite ihres Geliebten, dem amerikanischen Fotojournalisten Chris Myers (Christian Bale), aus Paris eintrifft, verliebt er sich Hals über Kopf in sie. Verbunden durch ihre gemeinsamen armenischen Wurzeln entfacht zwischen Ana und Michael eine unbeschreibliche Anziehungskraft, der Beginn einer leidenschaftlichen Liebe. Doch schnell werden sie von der harten Realität des eskalierenden Krieges eingeholt und müssen aufgrund eines drohenden Genozids auf der Flucht bald nicht nur füreinander, sondern auch ums nackte Überleben kämpfen.

Eine Dreiecksbeziehung, Türkei‘s skrupelloses Verhalten im ersten Weltkrieg und das Überleben – So könnte man das Historiendrama „The Promise“ im Ganzen kurz erklären. Ich verstehe warum der Film von Regisseur „Terry George“ auf den Filmfestival in Toronto Standing Ovation bekommen hatte. Weil dieser das wahre Gesicht des Krieges zeigt!

Aber zuerst baut sich „The Promise“ in der Geschwindigkeit langsam auf. Anfänglich denkt man, es wird ein Romanzen-Drama geschaut. Entpuppt sich dieser zum späteren Zeitpunkt zum spannenden Historiendrama. Es geht für die Protagonisten um das nackte Überleben und diesen wichtigen Punkt spürt man einfach. Es wirkt alles sehr atmosphärisch und bedrohend. Das Pacing, die Erzählweise passen sehr gut zusammen, es hätte trotzdem ab und zu kürzer sein können. Manche Sequenzen sind anfänglich kitschig, aber auch für dieses Jahrzehnt auch irgendwie wieder passend.

Zu dem machen die Settings und die Kostüme viel aus. Das moderne Konstantinopel bis hin zu den armen Armenien wird gezeigt. Die Geschichte ist dazu auch sehr brisant, wegen den Themen „Flüchtlinge“, „Völkermord“ und „Sklaverei“ und bewegt einfach zum Nachdenken. Auf Visual Effects wurde zum Glück auch fast verzichtet, wie auch schnelle Kamerafahrten und Schnitte. Schauspielerisch hat Oscar Isaac alle Facetten des Schauspiels gezeigt und hat eine Nominierung für einen Filmpreis verdient! Charlotte Le Bron und Christian Bale zeigen aber auch eine gute Leistung, diese sind aber eher Nebendarsteller. Positiv überrascht, kann ich euch nur den Film ans Herz legen.

Fazit: Die Erinnerung wird an die Gräueltaten immer bleiben. Dieses Werk von Terry George soll uns einfach daran erinnern und zum Nachdenken bewegen. Wie schlimm diese Zeit war! Ein tolles Historiendrama, mit einen starken Oscar Isaac.

Bewertung: 6,5/10

Mit freundlicher Unterstützung von Capelight Pictures

 

Originaltitel: The Promise

Genre:  Drama, Krieg

Produktion: USA 2016

Altersfreigabe: ab 12 Jahren – FSK

Laufzeit:  133 min

Regie: Terry George

Schauspieler: Oscar Isaac, Charlotte Le Bon, Christian Bale

Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott – Rezension von Dennis T.

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VÖ-Termin: ab 17.August.2017 auf DVD und Blu-ray sowie digital erhältlich

Seit Familienvater Mackenzie Phillips, der von seinen Freunden auch ‚Mack’ genannt wird, vor vielen Jahren seine jüngste Tochter Missy verlor, hat sich sein Leben komplett verändert. Seit dem schweren Verlust ist ‚Mack’ in tiefer Trauer und Schuldgefühlen versunken. Auch seine Frau Nan und seine zwei weiteren Kinder – Sohn Josh und Kate können nicht mehr zu ihm durchdringen. An ihnen ist Missys Verschwinden ebenfalls nicht spurlos vorbeigegangen …

Das unkonventionelle Drama „Die Hütte – ein Wochenende mit Gott entstammt der Feder von Bestseller-Buchautor „William Paul Young“. Wie der Titel es schon aussagt, genießen Sie ein Wochenende mit Gott, Glauben, Trost und die Welt. Für mich leider zu viel des Guten!

Der Film fängt eigentlich recht interessant an. Das Storytelling von der Kindheit von Mack (Sam Worthington) bis hin zum dramatischen Verlust seiner Tochter, ist soweit gut umgesetzt. Der britische Regisseur „Stuart Hazeldine“ setzt bis zur Hälfte des Films soweit alles solide um. Aber kann sich mit Genregrößen wie „In meinen Himmel, Prisoners„etc. nicht konkurrieren. Das liegt einerseits an der oberflächlich angekratzten Darstellung des Films und der kurzen Darstellung der Entführung. Und nach der halben Laufzeit ist „die Hütte“ einfach für meinen Geschmack mit dem starken Thema „Glaube und Gott“ zu unkonventionell und anders.

Schauspielerisch konnten in der sehr langen Laufzeit von 128 min, die sich auch extrem zieht, nur Sam Worthington als Mack und Oscar Preisträgerin Octavia Spencer als andere Version von Gott überzeugen. Bei der FSK12-Einstufung hätte man an manchen Stellen auch eine kleine düstere Note einbauen können. Aber in ganzen ist es ein sehr gläubiger Film, der nicht für jeden gemacht ist und bestimmt seine Anhänger findet.

Zu der technischen Seite der DVD: Es gibt einen deutschen Ton in dts HD 5.1 MA/Englisch dts HD 5.1 MA. Dieser ist sehr gut umgesetzt und klar in der Aussprache. Das Bild ist im hellen und auch dunklen Bereich gut umgesetzt, was mich letzter Zeit bei einer DVD überraschte. Das Bildseitenformat ist 2.39:1. Es befindet sich einiges Bonusmaterial auf der Scheibe wie Featurette, Audiokommentar, Trailer.

Fazit: Wer Lust auf ein vertiefendes Wochenende mit Gott, Glauben, Spiritualität hat. Der kann sich gerne, dass etwas andere Drama „die Hütte“ anschauen. Den Rest der Zuschauer würde ich es eher abraten.

Bewertung: 3,5/10

Mit freundlicher Unterstützung von Concorde Home Entertainment

 

Originaltitel: The Shack

Genre:  Drama

Produktion: USA 2017

Altersfreigabe: ab 12 Jahren – FSK

Laufzeit: DVD 128 min; Blu-Ray 133 min

Regie: Stuart Hazeldine

Schauspieler: Sam Worthington, Octavia Spencer, Tim McGraw, Radha Mitchell

Die Schöne und das Biest (2017) – Rezension von Dennis T.

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ab 10. August 2017 auf DVD, Blu-ray™ und Blu-ray 3D™
sowie ab 28. Juli 2017 digital erhältlich!

Die kluge und anmutige Belle (Emma Watson) lebt mit ihrem leicht exzentrischen Vater Maurice (Kevin Kline) ein beschauliches Leben, das nur durch die Avancen des Dorfschönlings Gaston (Luke Evans) gestört wird. Doch als Maurice auf einer Reise in die Fänge eines Ungeheuers (Dan Stevens) gerät, bietet die mutige junge Frau ihre Freiheit im Austausch gegen das Leben ihres Vaters an. Trotz ihrer Furcht freundet sich Belle mit den verzauberten Bediensteten im verwunschenen Schloss des Biests an. Mit der Zeit lernt sie hinter dessen abscheuliche Fassade zu blicken und erkennt seine wahre Schönheit…

Walt Disney hat den Märchenklassiker „Die Schöne und das Biest“ neu verfilmt. Diese handelt aber nicht von den Volksmärchen „La Belle Et Ta Bete“, sondern orientiert sich an den Zeichentrickklassiker von 1991. Dieser hatte damals schon einen Meilenstein gesetzt und gehört immer noch zu Disney’s besten Filmen.

Regisseur Bill Condon erfindet das Rad von „Schöne und das Biest“ nicht neu. Weil dieser aus den Original fast viele Szenen übernommen hat, sei es an Kamerafahrten oder Dialog-Passagen.  Wobei Drehbuchautor Stephen Chobsky einige neue gute Szenen hinzugedichtet hat, diese füllen dann die Laufzeit von 130 Minuten. Der Film beginnt sofort mit vielen Gesangs- und Tanzeinlagen, diese sind eher Geschmackssache. Die Szenen sind beeindruckend umgesetzt an visuellen bildgewaltigen Effekten. Alleine wenn das bekannte Lied „Sei mein Gast“ ertönt, bekommt man einen Augenschmaus ala CGI zu sehen. Mit reichlich Kitsch und bunten Bildern wird halt nicht gegeizt. Sowas hat man schon echt lange nicht mehr gesehen, was den Zuschauer an perfekter Animation geboten wird. Der Film lebt natürlich noch mehr als das Original von der Musik. Komponist Alan Menken hat alte Klassiker und neukomponierte Melodien in den Film eingebunden, diese können aber nicht so sehr wie das alte überzeugen.

Ohne die geniale schauspielerische Leistung und der beeindruckenden Motion-Capturing Arbeit wäre „Schöne und das Biest“ nichts geworden. Schauspielerin Emma Watson passt so gut in die Rolle als Belle. Sie spielte diese ausdrucksstark und verleiht ihr einen schönen Charme. Seit dem Film „Colonia Dignidad“, hat sie meiner Meinung nach sowieso bewiesen, dass sie eine sehr gute Schauspielerin ist. Schauspieler Dan Stevens als „das Biest“ macht soweit auch einen guten Job. Er beweist seine Klasse in düsteren Szenen, aber auch in den romantischen 1:1 Szenen mit Belle. Das Biest war auch sehr gut animiert, was viele bemängelt hatten. Der restliche sehr gute Cast gibt den letzten notwendigen Feinschliff. Luke Evans mimt den Gaston sehr stark und egoistisch, selbstverliebt. Sein Kompanion Le Fou gespielt von Josh Gad, beweist wie wichtig auch diese Besetzung ist. Dieser himmelt seinen Kumpel Gaston so sehr an und was eher beiläufig ist. Diese unnötige homosexuelle Debatte um diese Figur ist somit völlig irrelevant. Die Schlossmitarbeiter Unruh (Ian McKellen), Lumiere (Ewan McGregor), Madame Pottine (Emma Thompson) etc. geben den Film dann noch jede Menge Witz, Hilfestellung bei den Problemen und einen reichlichen Charme. Die beeindruckenden Settings wie das verfluchte Schloss, der magische Wald mit den Wölfen, das kleine Dorf mit seinen Einwohnern runden dann den Film noch ab.

Mir wurde für die Ansicht eine Blu-ray zur Verfügung gestellt. Diese verfügt über ein sehr gutes Bild mit schönen Kontrasten. Der Ton wurde sehr gut umgesetzt. Einige Extras sind auf der Disc vorhanden u.a. „Vom Song zur Filmszene“, „Beauty and the Beast“-Musikvideo, Making-of etc.

Fazit:

Eine gute Umsetzung des Klassikers „Schöne und das Biest“ in einem neuen modernen Gewand. Der das Publikum auf eine magische, musikalische und bildgewaltige Reise schickt.

Bewertung: 8 von 10 Punkten

Mit freundlicher Unterstützung von Walt Disney Studios Home Entertainment

Originaltitel: Beauty and the Beast

Genre: Romanze, Fantasy, Musikfilm

Produktion: USA 2017

Altersfreigabe: ab 6 Jahren – FSK

Laufzeit: 130min

Regie: Bill Condon

Schauspieler: Emma Watson, Dan Stevens, Luke Evans, Ian McKellen, Ewan McGregor

Disney Personality Test – Welcher motivierende Disney- Song ist die Hymne Deines Lebens?

Zum Heimkino-Start von DIE SCHÖNE UND DAS BIEST
Ab 10. August 2017 auf DVD, Blu-ray™ und Blu-ray 3D™
sowie ab 28. Juli 2017 digital erhältlich!
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Welcher motivierende Disney- Song ist die Hymne Deines Lebens?
Du willst Motivation zum Mitnehmen? Nichts leichter als das! Dieser Persönlichkeitstest wird Deine ganz persönliche Disney-Hymne für Dich finden – den einen Song, der Dir den magischen Energieschub gibt.
1. Was ist das erste, das Du morgens nach dem Aufstehen tust?
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A) Aufs Handy schauen.
B) Duschen.
C) Trainieren.
D) Kaffee kochen.
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2. Was ist Dir besonders wichtig im Leben?
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A) Meinen eigenen Weg zu gehen.
B) Gute Freunde fürs Leben zu finden.
C) Zu zeigen, was ich kann.
D) Die Welt entdecken.
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3. Wie würden Deine Freunde Dich beschreiben?
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A) Bodenständig.
B) Motiviert.
C) Neugierig.
D) Aufmerksam.
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4. Wie sieht Dein Workout aus?
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A) Yoga.
B) Gewichtheben.
C).Geräte.
D) Laufen.
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5. Erfolg bedeutet für Dich…
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A)…in einem liebevollen Umfeld leben.
B)…Ziele zu erreichen.
C)…Herausforderungen überwinden.
D)…über mich selbst hinauswachsen.
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6.Welcher der folgenden Sprüche könnte Dein persönlicher Motivationsspruch sein?
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A) Wild Thing.
B) Träume groß!
C) Herausforderung angenommen!
D) Steh zu Deinem Wort!
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7. Was geht Dir so richtig auf die Nerven?
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A) Langsame Fußgänger.
B) Mit vollem Mund sprechen.
C) Notorische Zu-Spät-Kommer.
D) Menschen, die nicht zuhören.
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8.Hier scheiden sich die Geister – welche der folgenden Speisen schmeckt Dir am besten?
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A) Koriander
B) Lakritze
C) Mayonnaise
D) Kokosnuss
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Antworten:
Wenn Du am häufigsten A ausgewählt hast, dann ist Dein Song “Lass jetzt los“ aus DIE EISKÖNIGIN.
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Du kannst es nicht mehr zurückhalten! Lass alle wissen, dass Du Dich von Elsas gewaltiger Röhre inspiriert fühlst. Wenn Du Deine Grenzen abgetastet hast, ist es nur noch ein kleiner Schritt, sie zu überwinden.
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Wenn Deine häufigste Antwort B war, solltest Du Dir “In Sekunden auf Hundert”
aus HERCULES besonders zu Herzen nehmen.
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Preiset den Herrn, jetzt geht es los! Mit dieser euphorischen Hymne, dargebracht von niemandgeringeren als den unübertrefflichen Musen, gibt es nichts mehr, das Dich zurück hält. Ganz genau!
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War Deine häufigste Wahl C, dann passt “ Sei ein Mann” aus MULAN zu Dir, wie die Faust aufs Auge.
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Jetzt ist Schluss mit lustig, die Welt wartet auf Dich! Es gibt keinen besseren Song, um das Gefühl zu haben, es mit der ganzen Welt aufnehmen zu können.
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“Belles Lied” aus DIE SCHÖNE UND DAS BIEST passt perfekt zu Dir, wenn Du
meistens D gewählt hast.
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Du willst hinaus, Du willst etwas erleben. Das Leben, das Du bisher lebst, ist zwar schön und gut, aber es ist einfach ein bisschen zu eng und zwickt an den falschen Stellen, wie ein geliebtes Kleid, das einfach nicht mehr richtig passt. Nimm Dir dieses Gefühl zu Herzen! Die Welt steht Dir offen. Geh raus und erlebe Dein Abenteuer!
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DIE SCHÖNE UND DAS BIEST Ab 10. August 2017 auf DVD, Blu-ray™ und Blu-ray 3D™ sowie ab 28. Juli 2017 digital erhältlich!
Mit freundlicher Unterstützung von Walt Disney Studios Home Entertainment

ATOMIC BLONDE – Rezension von Stefan K.

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VÖ-Termin: 24.08.2017 (Previews am 13.08.2017) nur im Kino

1989, Berlin: Die Top-Agentin Lorraine Broughton hat die Order, Informationen höchster Brisanz zu besorgen. Doch die geteilte Stadt fordert von ihr das Äußerste – es geht buchstäblich ums nackte Überleben. Mit Kalkül, Sinnlichkeit und unerbittlicher Härte kommt sie Zug um Zug ihrem Ziel näher. Denn eins steht fest bei dieser tödlichen Schachpartie: Über Bauernopfer entscheidet allein die blonde Königin.

Video-Review von Dennis T. aka „der nerdT“ : https://www.youtube.com/watch?v=4zsZUpNhXIw&t=67s

Mit „Atomic Blonde“ liefert uns David Leitch einen knallharten Action-Thriller. David Leitch hat schon mit Chad Stahelski als Regisseur zu „John Wick“ fungiert, und dies versprach eigentlich schon im Vorfeld blutige und ordentlich gefilmte Action, dies kann ich nach Schauen des Films bestätigen. Die Action war toll und ich möchte eine bestimmte Sequenz hervorheben. Ich möchte keineswegs spoilern, aber wenn ihr den Film seht, werdet ihr zu 100% wissen welche Sequenz ich meine. Große Klasse und es hat richtig viel Spaß gemacht zuzuschauen. Der allgemeine Look war ebenfalls fantastisch, Berlin als Setting zur Zeit des Mauerfalls war ebenfalls etwas Anderes, und der Film hat einige sehr kreative Ideen was Jokes betrifft und deren Visualisierung (Filmriss^^)
Der Cast an sich macht einen ordentlichen Job, jedoch sind die einzig wirklich nennenswerten Darsteller Charlize Theron und James McAvoy, welche wirklich reinhauen. Der Rest war ganz okay, es gibt jetzt keine Totalausfälle, nichteinmal Til Schweiger in seiner Mini-Rolle.
Jedoch hat der Film auch seine Probleme, und zwar war das Storytelling eine absolute Katasrophe. Der Film nimmt diese ganze Spionage-Geschichte sehr ernst und versucht möglichst einen „möchtegern-verwirrenden“ und komplizierten Storyverlauf hineinzubringen und dies schlägt leider komplett fehl. Es macht überhaupt keinen Spaß der Story zu verfolgen und die Art und Weise wie die Story erzählt wird ist ebenfalls nichts Neues und ermüdet nur noch. Ich würde sogar soweit gehen und sagen die Story an sich wäre ebenfalls nicht gut. Bei so vielen ausgefallenen Ideen hätte ich mir dann doch eine etwas kreativere Story gewünscht.
Doch ich möchte nicht allzu viel meckern, mir wurde nie richtig langweilig, die Charaktere waren cool und, wie schon erwähnt, die Action war allererste Sahne.

Fazit: Ordentlicher Action-Thriller mit toller Action, schönen Ideen und einem ordentlichen Cast, welcher jedoch an seinem grauenhaften Storytelling und der einfallslosen Story leidet

Bewertung: 6/10

Mit freundlicher Unterstützung von Universal Pictures

Originaltitel: Atomic Blonde

Genre: Thriller, Spionage, Action

Produktion: USA 2017

Altersfreigabe: FSK 16

Laufzeit: 115 Minuten

Regie: David Leitch

Schauspieler: Charlize Theron, James McAvoy, John Goodman

Warum DUNKIRK und BABY DRIVER im Kino gesichtet werden sollten von Stefan K.

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So verschieden beide Filme auch sein mögen, „Baby Driver“ eine spaßige Action-Komödie und „Dunkirk“ ein deprimierendes Kriegs-Epos, haben sie eine wichtige Sache gemeinsam: Sie gehören ins Kino. Sie sind für die Leinwand geschaffen. Sie können einfach nicht die selbe Wirkung im Heimkino erzeugen. Einige mögen sicher denken: „Ja, aber das kann man auch zu jedem bildgewaltigen SciFi-Film sagen, klar kommen krasse Effekte besser im Kino an.“ Das stimmt, ein visueller Augenschmaus kommt immer besser im Kino an, doch Filme wie „Dunkirk“ und „Baby Driver“ kombinieren Bild und Sound so perfekt miteinander, dass Beide Filme ein absolutes audiovisuelles Erlebnis sind, und ich werde nun erläutern warum!
Bei „Dunkirk“ liegt es ganz klar an dem intensivem Erlebnis. Der Film ist eventuell einer der lautesten Filme die ich je im Kino gesehen habe, und das zum Glück. Der Krieg tobt, du hörst Schreie, Explosionen und vorbeifliegende Jets. Alles dröhnt und lässt dich in das Geschehen eintauchen und das Uhrenticken, welches praktisch durchgehend im Hintergrund zu hören ist, drückt einem das Gefühl der Auswegslosigkeit praktisch ein. Doch nicht nur von der Akkustik hat der Film was zu bieten, sondern auch vom Visuellem. Nolan verzichtet bekanntlich so gut es eben geht auf CGI, und in diesem Film merkt man das stark. Es kommt einem Alles so real vor, was zur Glaubhaftigkeit des Films beiträgt. Bei großen SciFi-Epen hat man ja im Hinterkopf dass dies ein Greenscreenfest sei, hier hat man ein komplett anderes Gefühl. Die echten Bilder und der intensive Sound machen diesen Film zu einem verdammt intensivem Erlebnis, und dabei ist der Film kein Meisterwerk. Er hat aus meiner Sicht storytechnische Schwächen, und ich habe generell ein Problem mit Kriegsfilmen, trotzdem solltet ihr euch diesen Film als Filmfan nicht im Kino entgehen lassen, auch wenn ihr eher selten ins Kino geht, dieser Film ist es allemal wert.
Nun kommen wir zu „Baby Driver“, bei dem die Begründung selbstverständig ganz anders ist. Denn sorgt das perfekte Zusammenspiel von Sound und Bild nicht unbedingt für eine intensivere Atmosphäre, sondern eher für Spaß. Viel mehr Spaß um genau zu sein, denn der Film bietet einfach ein perfektes Sound-Bild-Verhältnis. Bei kuriosen Drift-Sequenzen haut der Bass richtig rein, alles ist mit fetziger Musik unterlegt und beinahe Alles ist perfekt kombiniert. Bei Schießereien passen die Schüsse zum Rythmus der Musik, sogar bei komplett belanglosen Dingen, wie zB wenn Kevin Spaceys Charakter Geldbatzen auf den Tisch legt: Alles passt zur Hintergrundmusik. Edgar Wright kombiniert Sound und Bild auf eine so stylische Art und Weise, dass man im Kino staunt. Natürlich kommt all dies im Kino besser rüber, vorallem die basslastigen Drift-Szenen kommen akkustisch hervorragend im Kino herüber.
Ihr könnt diese Filme natürlich auch zuhause auf Blu-Ray genießen. Ihr könnt. Doch ich empfehle wirklich euch ein Ticket fürs Kino zu holen. Nolan und Wright haben diese FIlme für’s Kino geschaffen und ich hoffe dass ich eventuell einige, welche noch gezögert haben, überzeugen konnte den Filmen eine Chance zu geben!

DUNKIRK
Originaltitel: Dunkirk Genre: Kriegsfilm Produktion: USA 2017 Altersfreigabe: FSK 12 Laufzeit: 107 Minuten Regie: Christopher Nolan

BABY DRIVER
Originaltitel: Baby Driver Genre: Action, Krimi, Komödie Produktion: USA 2017 Altersfreigabe: FSK 16 Laufzeit: 113 Minuten Regie: Edgar Wright

VALERIAN – DIE STADT DER TAUSEND PLANETEN – Rezension von Stefan K.

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VÖ-Termin: Im Kino seit dem 20.07.2017

Valerian (Dane DeHaan) und Laureline (Cara Delevingne) sind Spezialagenten der Regierung und mit der Aufrechterhaltung der Ordnung im gesamten Universum beauftragt. Während der verwegene Frauenheld Valerian es auf mehr als nur eine berufliche Beziehung mit seiner schönen Partnerin abgesehen hat, zeigt ihm die selbstbewusste Laureline jedoch die kalte Schulter. Auf Anordnung ihres Kommandanten (Clive Owen) begeben sich Valerian und Laureline auf eine Sondermission in die atemberaubende, intergalaktische Stadt Alpha: einer Mega-Metropole, die Tausende verschiedener Spezies aus den entlegensten Winkeln des Universums beheimatet. Die siebzehn Millionen Einwohner von Alpha haben sich über die Zeiten einander angenähert und ihre Talente, Technologien und Ressourcen zum Vorteil aller vereint. Doch nicht jeder auf Alpha verfolgt dieselben Ziele – tatsächlich sind im Verborgenen Kräfte am Werk, die alle Bewohner der Galaxie in große Gefahr stürzen könnten…

Ich habe mich schon einigermaßen auf diesen Film gefreut, jedoch nichts Gutes erwartet. Ich habe mich gefreut, weil ich einfach ein Riesen-Fan davon bin Science-Fiction im Kino zu betrachten. Ich habe eine kleine Schwäche für solchen bildgewaltigen Epen, und im Kino macht es natürlich noch viel mehr Spaß.
Doch der Film… hat mich überrascht! Er ist tatsächlich ein guter Film und ein spaßiger Sommer-Blockbuster geworden. Doch warum? Zum Einem hat der Film eine Sache an sich, die ich persönlich in solchen Filmen sehr gern habe: Du hast zahlreiche verrücke Aliens, mit den verschiedensten, kreativsten Designs die du dir nur vorstellen kannst. Du hast wirklich gemerkt dass Luc Besson eine Vision hatte mit dem Film, er und sein Team haben sich hingesetzt und all ihre Kreativität in diesen Film einflossen lassen, und das ist einfach genial. Dieser Mann hat meinen vollsten Respekt.
Die atemberaubenden Visuals hilft auch dabei all diese Kreaturen so lebhaft erscheinen zu lassen. Die Effekte sind meistens super, einige wenige Momente rissen einen dann doch raus, da sie nicht wirklich „sauber“ wirkten, aber insgesamt waren die Visuals doch toll genug, um im Kinosaal zu faszinieren. (Kein Wunder bei einem Budget von 197 Millionen Euro!)


Noch dazu hat er eine tolle, ja eine klassische, aber dafür sehr schön aufbereitete Story. Die eigentliche Story des Films wird nichtmal richtig angeteasert, der Infotext gibt eigentlich keine Information über die richtige Story des Films, und das ist super. Es ist eine Story welche sich super für solch ein Science-Fiction-Epos eignet, diese Geschichte hat einen guten Kern, und dies sorgt eben auch für die doch recht positive Grundstimmung während des Films, was nicht nur daran liegt, sondern auch an den Hauptcharakteren.


Verkörpert werden Diese von Dane DeHaan (A Cure for Wellness, toller Film!) und Cara Delevingne (Suicide Squad… meh) und diese Charaktere passen einfach perfekt zu dem Film. Die Chemie zwischen den Beiden stimmt und die One-Liner sind allesamt stimmig und lustig. Jedoch wirkt die Liebesgeschichte zwischen den Beiden sehr aufgedrückt. Versteht mich nicht falsch, ich bin keineswegs ein Verachter von solch Liebesgeschichten in Filmen, aber dann doch bitte dezent eingesetzt und nicht so aufdringlich… dies führte dann doch zu einigen peinlichen Momenten im Film.
Auch hätte ich mir bisschen mehr Backstory über die Charaktere gewünscht. Über „Valerian“, den Hauptcharakter, erfährt man bisschen etwas, über Laureline erfährt man gar nichts. Dadurch fehlte die emotionale Bindung zu den Charakteren, obwohl Sie mir sympathisch waren konnte ich nicht richtig mitfiebern, also war auch nicht besonders viel Spannung vorhanden.


Dennoch empfehle ich den Film vor allem Fans von gigantischen Science-Fiction-Epen. Man kann sich auf gigantische Action-Szenen und eine schöne Message freuen. Wer jedoch nichts milt solchen Filmen anfangen kann, sollte wirklich die Finger davon lassen.


Fazit: Visuell atemberaubender Blockbuster mit einer Menge Kreativität und verrückten Charakteren, zu denen man jedoch keine emotionale Bindung aufbauen kann, und deren Liebesgeschichte sehr aufdrückend wirkt.

Bewertung: 7/10

Mit freundlicher Unterstützung von Universum Film

Originaltitel: Valerian and the City of a Thousand Planets

Genre: Sci-Fi, Abentuer, Action

Produktion: FRA 2017

Altersfreigabe: ab 12 Jahren – FSK

Laufzeit: 138 Minuten

Regie: Luc Besson