Live-Premiere Fast and the Furious 8

Live-Premiere, seid live dabei!

Am 4. April feiert FAST & FURIOUS 8 Premiere in Berlin. Vin Diesel, Charlize Theron und Regisseur F. Gary Gray werden den Roten Teppich rocken.

Der Livestream beginnt um 18:30 Uhr und endet ca. 20:00 Uhr.
Geht dafür einfach unten auf den Link und es öffnet sich ein separates Fenster.

Kinostart: 12.April.2017

https://www.facebook.com/plugins/video.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Ffast.furious.DE%2Fvideos%2F1375224112498875%2F&width=400

Advertisements

Trapped – Gefangen in Island (2017) – Rezension von Dennis T.

Trapped_BluRay_ORing_3D-1_400

VÖ-Termin: ab 20.März.2017 auf DVD / Blu-ray, Digital

Seydisfjordur im Winter: Das malerische Dorf liegt an einem tiefen Fjord an der nordöstlichen Küste Islands. Als dort eine dänische Fähre im Hafen anlegt, wird zeitgleich eine grausam zerstückelte Leiche in Ufernähe entdeckt. Der verschlafene Ort gerät durch dieses Ereignis völlig aus den Fugen. Sofort will die Polizei aus Reykjavik zur Aufklärung des Falles anreisen. Doch ein gewaltiger Schneesturm schneidet das Fischerdorf von der Außenwelt ab. So ist der aus Reykjavik strafversetzte Kommissar Andri (ÓlafurDarriÓlafsson) gezwungen, den Mörder alleine zu fassen. Dabei lüftet er ein tief verborgenes Geheimnis des Dorfes.

Die TV-Serie „Trapped – Gefangen in Island“ von den isländischen Regisseur Baltasar Kormákur (Everest, 2 Guns) ist soweit eine interessante Krimi-Serie, die aber auch mehr als dies sein möchte. Behandelt werden unter anderen auch politische und wirtschaftliche Themen in dieser gut gemachten TV-Serie. Den Zuschauer erwarten ab der ersten Folge dramatische Szenen eines Feuers, ein düsteres, atmosphärisches Intro, einen mysteriösen Mord und gefangene Passagiere auf einer Fähre. In diesen verschlafenen Ort in Island passiert auf einmal so viel, dass sich der Kommissar Andri und seinen Kollegen diesen Fällen annehmen.

Die erste Staffel der Nordic Noir-Serie wurde mit 10 Folgen abgedreht und ist koproduziert mit den ZDF. Teilweise merkt man an, dass der Sender ihre Finger im Spiel hatte. Man muss „Trapped – Gefangen in Island“ mögen oder nicht. Es ist nun keine Hochglanz-Serie von HBO, AMC und CO. Aber diese kann sich zu Recht, beste europäische Serie nennen, die sich aber eher an das ältere Publikum richtet. Meiner Meinung nach, versucht Kormákur mit zufälligen gezwungenen Aneinanderreihungen der Szenen, die Serie künstlich spannend zu machen. Dann sind diese Folgen auch noch sehr dialoglastig. Wobei es auch mal interessant und spannend wird, zieht sich die Länge teils wie Kaugummi. Mit den Themen um die Wirtschaftskrise, Menschenhandel, den Mord der mysteriösen Leiche und den zwielichtigen Charakteren wäre eher ein Spielfilm besser gewesen.

Das Setting des verschneiten Ortes und die fotografischen Szenen, spiegeln das Können von dem Regisseur von Everest wieder. Wobei das auch ein kleiner Aufreißer auf dem Cover ist, der den Vergleich nachhinkt. Die Schauspieler machen eine gute Leistung. Hervorheben kann man den isländischen Shootingstar Ólafur Darri Ólafsson, der den kauzigen, dennoch ehrgeizigen Kommissar Andri verkörpert. Dieser konnte schon in internationalen Filmen wie z.B. „BFG – Big Friendly Giant“, „Zoolander 2“ und der TV-Serie „True Detective“ mitwirken.

Es soll wohl eine 2. Staffel in Planung sein, weil die Serie ein absoluter Quotenhit in Großbritannien, Frankreich und Island ist. Das Bild und der Ton auf der DVD-Version konnten mit einem stimmigen Bild und guten Klang überzeugen.

 

Fazit:

„Trapped – Gefangen in Island“ ist eine solide TV-Serie, die als Quotenhit avancierte, aber eher das ältere Publikum anspricht.

Bewertung: 5 von 10 Punkten

Mit freundlicher Unterstuetzung von:

Studiocanal

Originaltitel: Ófærð

Genre: Drama, Krimi

Produktion: Island 2015

Altersfreigabe: ab 12 Jahren – FSK

Laufzeit: 510min

Regie: Óskar Thór Axelsson, Baldvin Zophoníasson, Baltasar Kormákur, Börkur Sigþórsson

Schauspieler: Ólafur Darri Ólafsson, Ilmur Kristjánsdóttir, Ingvar Eggert Sigurðsson

Power Rangers (2017) – Rezension von Thomas G.

17523204_1106710232807719_8746961676299163057_n

Power Rangers ab dem 23.03.2017 im Kino

5 Teenager, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Jason (Dacre Montgomery), Kimberley (Naomi Scott), Billy (RJ Cyler), Trini (Becky G) und Zack (Ludi Lin) haben nichts weiter gemeinsam, als auf dieselbe High School im Städtchen Angel Grove zu gehen. Als Jason und Billy durch Zufall auf etwas stoßen, das sie für uralte Fossilien halten, erwecken sie eine außerirdische Macht, die die Menschheit auslöschen will. Die Ereignisse überschlagen sich und schweißen die fünf Teenager zusammen, als sie plötzlich auf unerklärliche Weise Superkräfte besitzen! Dass ihre neu erworbenen Fähigkeiten nicht nur ein Spiel sind, stellt sich schnell heraus, als ihnen Zordon, der einstige Red Ranger als Hologramm erscheint. Von ihm erfahren sie, dass die Außerirdische Rita Repulsa (Elizabeth Banks) mit ihrer Alien-Armee einen Angriff auf die Erde plant. Um die Welt retten zu können, müssen die 5 nun innerhalb weniger Tage lernen, was normalerweise Jahre dauert: echte Power Rangers zu werden!

[SPOILERFREI]
Power Rangers ist nicht so schlecht, wie manche Kritiken es einem suggerieren. Allerdings auch nicht mehr als durchschnittliches Popcorn Kino.
Der Film versucht überflüssig lang die fünf Teenager zu etablieren und macht es sich unnötig schwer. Während sie in der Serienvorlage alle bereits seit der Ersten Episode Freunde sind haben sie im Film nicht viel miteinander zu tun und werden gewollt zufällig vom Schicksal auserwählt, als sie die Münzen finden und Rita Repulsa beginnt die Welt zu bedrohen. Sie müssen ein Band der wahren Freundschaft knüpfen, um vollwertige Power Rangers zu werden und die Welt retten zu können. Die Story ist dabei leider mehr als plump und voller Product placement und Logikfehler.
Die Schauspieler machen ihren Job, ihre Charaktere bleiben jedoch sehr blass, trotz sorgfältiger Einführung. Billy ist der einzige, der wirklich positiv auffällt und Elizabeth Banks, in der Rolle als Rita macht ebenfalls eine anständige Figur.
Trotz allem ganz ok und für Fans der Serie ganz ok, obwohl man sich fragt, wo die 100 Mio. $ Budget hingeflossen sind.

[SPOILER!!!]
Ich frage mich ernsthaft, warum man nicht mehr aus dem Film gemacht hat. Mit 100 Mio.$ Budget hätte man einiges mehr machen können!
Mehr Mut hätte diesem Franchise sehr gut getan, vor allem, wenn man an den Kurzfilm denkt, der vor einiger Zeit mal im Netz veröffentlicht wurde und düstere, ernsthafte Rangers zeigte.
Hier hat der Drehbuchautor allerdings keinen guten Job gemacht. Angel Grove wurde zu einer recht kleinen Amerikanischen Goldgräberstadt. Aus fünf Freunden, die der Sport verband, wurden fünf Fremde, die das Nachsitzen zusammen führte und nur damit man die hohle Story, „Wir müssen Freunde werden“, umsetzen konnte.
Zudem bekommt jeder Ranger seine eigene kleine Storyline, die aber nur sehr grob angeschnitten wird, um zu zeigen, das alle einen guten Kern haben. Größtenteils leider völlig unnötig, weil das auch nochmal im „Wir versuchen echte Freunde zu werden“ abschnitt aufgegriffen wird.
Das bekommen sie übrigens aber erst hin, als Billy ganz Sinnfrei von Rita im Hafen ertränkt wird. (Sie hätte ALLE in dieser Situation töten können!)
Bei dieser Szene sitzt man dann da und sieht kopfschüttelnd zu, wie alle um Billy stehen und ihn anflehen aufzuwachen und man sich fragt, warum keiner Wiederbelebung versucht?!
Stattdessen tragen sie ihn gemeinsam zu Fuß vom Hafen zum Mienen Gebiet (wahrscheinlich durch ganz Angel Grove) und zu Zordon, nur um dann einen Cheesey Moment zu erleben, wo alle ihr Leben für Billy geben würden und Zordon ihn dann doch wiederbelebt und seine mögliche Freiheit und Körperliche Gestalt opfert.
Die Zords sind auch ganz ok dargestellt, obwohl ich mich gefragt habe, warum sie aus dem Mammut des schwarzen Rangers eine Art Mistkäfer / Hornkäfer gemacht haben, da alle anderen Dinos sind. Sollte das ein Mammut darstellen, frage ich mich,warum es 6 Beine hatte.

Rita ist allerdings sehr gut und modern dargestellt. Sie bekommt ebenfalls etwas mehr Background Story, aus der hervorgeht, das sie mal der Grüne Ranger war und von der Macht verdorben wurde.
Ihr Monster Golda besteht aus purem Gold, mit dem sie sogar verschmelzen kann. Das ist eine nette Idee und erklärt irgendwie auch, warum Angel Grove plötzlich eine Goldgräber Stadt ist.
DerFilm hat aber auch witzige Momente, vor allem durch Billy, der sie mit Superhelden vergleicht und ein kleiner Seitenhieb auf Transformers lässt den einen oder anderen schmunzeln. Wer nach dem Finalen Kampf auf die Menge achtet, der wird die Originalen Darsteller von Kimberley und Tommy entdecken und sich darüber freuen.

Fazit:
Power Rangers ist leider nur Durchschnitt und weit hinter seinen Möglichkeiten geblieben und die Story zu schwach und unnötig verkompliziert durch die Einführungen der Charaktere.
Dennoch kein so schlechter Film und durchaus ansehbar, wenn nichts anderes im Kino läuft oder man ein Fan der Serie ist.
Falls es wie geplant Fortsetzungen geben wird, dann ist viel Luft nach oben. Wer den Film im Kino schaut, kurz Sitzen bleiben und die Credit Szene ansehen!

Bewertung: 6,5 von 10 Punkten

Regie: Dean Israelite
Darsteller: Dacre Montgomery, RJ Cyler, Naomi Scott u. a.
Genre: Abenteuer, Sci-Fi, Action
FSK: 12
Laufzeit: 124 Min
Land: USA
Produktionsjahr: 2016

Die versunkene Stadt Z (2017) – Rezension von Thomas G.

DieVersunkeneStadtZ_Poster_A1.indd

Kinostart ist der 30.03.2017

Percy Fawcett wird von der Royal Society auf eine Expedition zur Landvermessung in Bolivien gesandt. Im Regenwald des Amazonas findet er immer wieder Spuren von vergangenen Zivilisationen. Sein Forscherdrang ist erwacht und er ist überzeugt von der Existenz einer versunkenen Stadt, die er Z nennt. Zurück in London will die Royal Society jedoch von dieser Idee nichts wissen. Getrieben von dem Drang, endlich seine mysteriöse Stadt zu finden, begibt Fawcett zusammen mit seinem Sohn erneut auf eine letzte gefährliche und verhängnisvolle Reise zum Amazonas…

Wem der Look des Trailers gefällt und ein durchaus sehenswertes Abenteuer erwartet, der wird von diesem Film nicht enttäuscht werden. Regisseur James Gray erzählt eine interessante Geschichte, die auf wahren Ereignissen beruht und ohne bombastische Effekte aus dem Großrechner auskommt.
Die Settings können sich sehen lassen, die Farben sind sehr schön und real, das man das Gefühl hat, selbst im Amazonas zu sein. Die Schauspieler liefern alle einen guten Job und so gibt es fast nichts zu meckern, aber nur fast. Ein paar Minuten weniger, der Film geht immerhin fast 2,5 Stunden, hätten ihm auf jeden Fall gut getan. Zudem hat er hier und da ein paar unnötige Längen, die man aber auch verschmerzen kann.

Fazit:
Ein solider Abenteuerfilm mit gutem Cast, dennoch trägt die Story meiner Meinung nach nicht den kompletten Film, so das unnötige Längen entstehen und man für den 141 Minütigen Film doch ein bisschen Sitzfleisch braucht.
Dennoch eine klare Empfehlung rein zu gehen.

Bewertung: 7,5 von 10 Punkten

Regie: James Gray
Darsteller: Charlie Hunnam, Sienna Miller, Tom Holland u. a.
Genre: Abenteuer
FSK: 12
Laufzeit: 141 Min
Land: USA
Produktionsjahr: 2016

Alone (2015) – Rezension von Dennis T.

2D_Alone_BDVÖ-Termin: ab 24.März.2017 auf DVD / Blu-ray

Auf einer abgelegenen Insel stellt eine Gruppe Jugendlicher eines Morgens fest, dass alle Erwachsenen verschwunden sind. Doch die anfängliche Freude über die neu gewonnenen Freiheiten schlägt bald darauf in Angst und Panik um. Denn als die ersten Erwachsenen wieder auftauchen, sind sie von einer mysteriösen Krankheit befallen, die sie zu einer tödlichen Gefahr macht. Auf sich allein gestellt, versuchen die Jugendlichen, dem Grauen zu entkommen – nicht wissend, wie lange jeder von ihnen selbst von dem Virus verschont bleiben wird …

Was sich der Regisseur Thierry Poiraud bei diesem Film „Alone“ gedacht hat, weiß bestimmt nur er selber. Es wird versucht viele Genres anzuschneiden, aber dieser Schuss geht nach hinten los. „Alone“ oder im Original „Don’t Grow Up“ nimmt sich zuerst einige Zeit für den Aufbau der Charaktere der Jugendliche. Was auf jeden Fall sehr gut dargestellt wird in der Jugendklinik. Man fragt sich die ganze Zeit, wo sind die anderen Menschen auf der Insel.

Anfänglich baut der Film eine gute Spannung auf. Und beweist das dieser mit einer dichten, fesselnden Atmosphäre im Survival-Horror Genre punkten kann. Diese Szenen sind gespickt mit wenigen harten Szenen. Bis zur Hälfte ist „Alone“ sehr interessant und dann ist plötzlich Schluss mit dem Horror. Danach flacht der Film einfach zu einem Coming-Age-Drama ab. Und die Handlung versucht nicht mal diese mysteriöse Krankheit aufzuarbeiten. Da ist nämlich der Knackpunkt, womit sich der Regisseur keinen Gefallen mitgemacht hat. Was man loben kann, ist die schauspielerische Leistung in diesen Plot-Wirrwarr. Die Jungendschauspieler machen nämlich einen guten Job. Alone beweist in den ersten 40 Minuten, dass dieser ein guter Horror-Survival-Streifen gewesen wäre. Aber dann verläuft sich der Film in unsinnigen Handlungen und wird zu einer puren Enttäuschung. SCHADE!

Fazit:
Anfänglich als Survival-Horror gedacht, entpuppt sich „Alone“ leider als komische Mogelpackung. Zuerst sehr spannend, interessant, danach leider zäh und unsinnig.

Bewertung: 3 von 10 Punkten

Mit freundlicher Unterstuetzung von:
http://www.capelight.de

Originaltitel: Don’t Grow Up
Genre: Survival-Thriller
Produktion: Spanien/Frankreich 2015
Altersfreigabe: ab 16 Jahren – FSK
Laufzeit: 78/81min
Regie: Thierry Poiraud
Schauspieler: Fergus Riordan, Madeleine Kelly, Mckell David, Natifa Mai

Die Schöne und das Biest (2017) – Rezension von Dennis T.

 

 

Läuft seit 16.03.2017 im Kino

Die kluge und anmutige Belle (Emma Watson) lebt mit ihrem leicht exzentrischen Vater Maurice (Kevin Kline) ein beschauliches Leben, das nur durch die Avancen des Dorfschönlings Gaston (Luke Evans) gestört wird. Doch als Maurice auf einer Reise in die Fänge eines Ungeheuers (Dan Stevens) gerät, bietet die mutige junge Frau ihre Freiheit im Austausch gegen das Leben ihres Vaters an. Trotz ihrer Furcht freundet sich Belle mit den verzauberten Bediensteten im verwunschenen Schloss des Biests an. Mit der Zeit lernt sie hinter dessen abscheuliche Fassade zu blicken und erkennt seine wahre Schönheit…

Walt Disney hat den Märchenklassiker „Die Schöne und das Biest“ neu verfilmt. Diese handelt aber nicht von den Volksmärchen „La Belle Et Ta Bete“, sondern orientiert sich an den Zeichentrickklassiker von 1991. Dieser hatte damals schon einen Meilenstein gesetzt und gehört immer noch zu Disney’s besten Filmen.

Regisseur Bill Condon erfindet das Rad von „Schöne und das Biest“ nicht neu. Weil dieser aus den Original fast viele Szenen übernommen hat, sei es an Kamerafahrten oder Dialog-Passagen.  Wobei Drehbuchautor Stephen Chobsky einige neue gute Szenen hinzugedichtet hat, diese füllen dann die Laufzeit von 130 Minuten. Der Film beginnt sofort mit vielen Gesangs- und Tanzeinlagen, diese sind eher Geschmackssache. Die Szenen sind beeindruckend umgesetzt an visuellen bildgewaltigen Effekten. Alleine wenn das bekannte Lied „Sei mein Gast“ ertönt, bekommt man einen Augenschmaus ala CGI zu sehen. Mit reichlich Kitsch und bunten Bildern wird halt nicht gegeizt. Sowas hat man schon echt lange nicht mehr gesehen, was den Zuschauer an perfekter Animation geboten wird. Der Film lebt natürlich noch mehr als das Original von der Musik. Komponist Alan Menken hat alte Klassiker und neukomponierte Melodien in den Film eingebunden, diese können aber nicht so sehr wie das alte überzeugen.

Ohne die geniale schauspielerische Leistung und der beeindruckenden Motion-Capturing Arbeit wäre „Schöne und das Biest“ nichts geworden. Schauspielerin Emma Watson passt so gut in die Rolle als Belle. Sie spielte diese ausdrucksstark und verleiht ihr einen schönen Charme. Seit dem Film „Colonia Dignidad“, hat sie meiner Meinung nach sowieso bewiesen, dass sie eine sehr gute Schauspielerin ist. Schauspieler Dan Stevens als „das Biest“ macht soweit auch einen guten Job. Er beweist seine Klasse in düsteren Szenen, aber auch in den romantischen 1:1 Szenen mit Belle. Das Biest war auch sehr gut animiert, was viele bemängelt hatten. Der restliche sehr gute Cast gibt den letzten notwendigen Feinschliff. Luke Evans mimt den Gaston sehr stark und egoistisch, selbstverliebt. Sein Kompanion Le Fou gespielt von Josh Gad, beweist wie wichtig auch diese Besetzung ist. Dieser himmelt seinen Kumpel Gaston so sehr an und was eher beiläufig ist. Diese unnötige homosexuelle Debatte um diese Figur ist somit völlig irrelevant. Die Schlossmitarbeiter Unruh (Ian McKellen), Lumiere (Ewan McGregor), Madame Pottine (Emma Thompson) etc. geben den Film dann noch jede Menge Witz, Hilfestellung bei den Problemen und einen reichlichen Charme. Die beeindruckenden Settings wie das verfluchte Schloss, der magische Wald mit den Wölfen, das kleine Dorf mit seinen Einwohnern runden dann den Film noch ab.

Fazit:

Eine sehr gute Umsetzung des Klassikers „Schöne und das Biest“ in einem neuen modernen Gewand. Der das Publikum auf eine magische, musikalische und bildgewaltige Reise schickt.

Bewertung: 8,5 von 10 Punkten

Originaltitel: Beauty and the Beast

Genre: Romanze, Fantasy, Musikfilm

Produktion: USA 2017

Altersfreigabe: ab 6 Jahren – FSK

Laufzeit: 130min

Regie: Bill Condon

Schauspieler: Emma Watson, Dan Stevens, Luke Evans, Ian McKellen, Ewan McGregor

Suicide Squad 2 Drehbuchautor

Suicide Squad 2 hat einen Drehbuchautor!

 
Wie die The Hollywood Reporter berichteten, hat Warner Bros. Pictures Adam Cozad (The Legend of Tarzan, Jack Ryan: Shadow Recruit) als Drehbuchautor eingetragen.
 
Es bleibt abzuwarten, welche Charaktere im Sequel vorkommen. Auf jeden Fall wird Margot Robbie als Harly im Spin-Off „Gotham City Sirens“ zusehen sein. Jared Leto hatte vor kurzen noch seinen Unmut über die finale Version des ersten Teils gesprochen. Weil viele Szenen des Jokers rausgenommen wurden sind. Aber nach den kürzlichen Erfolgen an den Kinokassen (Einspielergebnisse $745.6 Millionen weltweit) und bei den Oscars für Makeup und Hairstyling. Ist es fast gegeben das Harley Quinn, Deadshot, Captain Boomerang, Killer Croc, Katana, Rick Flag, and Amanda Waller auf die Leinwand zurückkehren.
 
Erstmal ist die oberste Priorität des Studios einen Regisseur zu finden. Es werden über viele bekannte Gesichter für den Job berichtet, diese könnten Mel Gibson (Hacksaw Ridge), Ruben Fleischer (Zombieland), Daniel Espinosa (Safe House), and Jonathan Levine (50/50) sein.