VALERIAN – DIE STADT DER TAUSEND PLANETEN – Rezension von Stefan K.

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VÖ-Termin: Im Kino seit dem 20.07.2017

Valerian (Dane DeHaan) und Laureline (Cara Delevingne) sind Spezialagenten der Regierung und mit der Aufrechterhaltung der Ordnung im gesamten Universum beauftragt. Während der verwegene Frauenheld Valerian es auf mehr als nur eine berufliche Beziehung mit seiner schönen Partnerin abgesehen hat, zeigt ihm die selbstbewusste Laureline jedoch die kalte Schulter. Auf Anordnung ihres Kommandanten (Clive Owen) begeben sich Valerian und Laureline auf eine Sondermission in die atemberaubende, intergalaktische Stadt Alpha: einer Mega-Metropole, die Tausende verschiedener Spezies aus den entlegensten Winkeln des Universums beheimatet. Die siebzehn Millionen Einwohner von Alpha haben sich über die Zeiten einander angenähert und ihre Talente, Technologien und Ressourcen zum Vorteil aller vereint. Doch nicht jeder auf Alpha verfolgt dieselben Ziele – tatsächlich sind im Verborgenen Kräfte am Werk, die alle Bewohner der Galaxie in große Gefahr stürzen könnten…

Ich habe mich schon einigermaßen auf diesen Film gefreut, jedoch nichts Gutes erwartet. Ich habe mich gefreut, weil ich einfach ein Riesen-Fan davon bin Science-Fiction im Kino zu betrachten. Ich habe eine kleine Schwäche für solchen bildgewaltigen Epen, und im Kino macht es natürlich noch viel mehr Spaß.
Doch der Film… hat mich überrascht! Er ist tatsächlich ein guter Film und ein spaßiger Sommer-Blockbuster geworden. Doch warum? Zum Einem hat der Film eine Sache an sich, die ich persönlich in solchen Filmen sehr gern habe: Du hast zahlreiche verrücke Aliens, mit den verschiedensten, kreativsten Designs die du dir nur vorstellen kannst. Du hast wirklich gemerkt dass Luc Besson eine Vision hatte mit dem Film, er und sein Team haben sich hingesetzt und all ihre Kreativität in diesen Film einflossen lassen, und das ist einfach genial. Dieser Mann hat meinen vollsten Respekt.
Die atemberaubenden Visuals hilft auch dabei all diese Kreaturen so lebhaft erscheinen zu lassen. Die Effekte sind meistens super, einige wenige Momente rissen einen dann doch raus, da sie nicht wirklich „sauber“ wirkten, aber insgesamt waren die Visuals doch toll genug, um im Kinosaal zu faszinieren. (Kein Wunder bei einem Budget von 197 Millionen Euro!)


Noch dazu hat er eine tolle, ja eine klassische, aber dafür sehr schön aufbereitete Story. Die eigentliche Story des Films wird nichtmal richtig angeteasert, der Infotext gibt eigentlich keine Information über die richtige Story des Films, und das ist super. Es ist eine Story welche sich super für solch ein Science-Fiction-Epos eignet, diese Geschichte hat einen guten Kern, und dies sorgt eben auch für die doch recht positive Grundstimmung während des Films, was nicht nur daran liegt, sondern auch an den Hauptcharakteren.


Verkörpert werden Diese von Dane DeHaan (A Cure for Wellness, toller Film!) und Cara Delevingne (Suicide Squad… meh) und diese Charaktere passen einfach perfekt zu dem Film. Die Chemie zwischen den Beiden stimmt und die One-Liner sind allesamt stimmig und lustig. Jedoch wirkt die Liebesgeschichte zwischen den Beiden sehr aufgedrückt. Versteht mich nicht falsch, ich bin keineswegs ein Verachter von solch Liebesgeschichten in Filmen, aber dann doch bitte dezent eingesetzt und nicht so aufdringlich… dies führte dann doch zu einigen peinlichen Momenten im Film.
Auch hätte ich mir bisschen mehr Backstory über die Charaktere gewünscht. Über „Valerian“, den Hauptcharakter, erfährt man bisschen etwas, über Laureline erfährt man gar nichts. Dadurch fehlte die emotionale Bindung zu den Charakteren, obwohl Sie mir sympathisch waren konnte ich nicht richtig mitfiebern, also war auch nicht besonders viel Spannung vorhanden.


Dennoch empfehle ich den Film vor allem Fans von gigantischen Science-Fiction-Epen. Man kann sich auf gigantische Action-Szenen und eine schöne Message freuen. Wer jedoch nichts milt solchen Filmen anfangen kann, sollte wirklich die Finger davon lassen.


Fazit: Visuell atemberaubender Blockbuster mit einer Menge Kreativität und verrückten Charakteren, zu denen man jedoch keine emotionale Bindung aufbauen kann, und deren Liebesgeschichte sehr aufdrückend wirkt.

Bewertung: 7/10

Mit freundlicher Unterstützung von Universum Film

Originaltitel: Valerian and the City of a Thousand Planets

Genre: Sci-Fi, Abentuer, Action

Produktion: FRA 2017

Altersfreigabe: ab 12 Jahren – FSK

Laufzeit: 138 Minuten

Regie: Luc Besson

Sleepless – Eine tödliche Nacht (2017) – Rezension von Dennis

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ab 18. Juli 2017 als DVD, Blu-ray und digital erhältlich

Las Vegas, Nevada. Die Cops Vincent (Jamie Foxx) und Sean (Tip „T.I.“ Harris) arbeiten hin und wieder auf eigene Rechnung. Als sie bei einem nächtlichen Einsatz eine millionenschwere Kokainlieferung erbeuten, haben sie keine Ahnung, dass der Stoff für den mächtigen Casino-Boss Stan Rubino (Dermot Mulroney) bestimmt ist. Der skrupellose Geschäftsmann fackelt nicht lange und kidnappt im Gegenzug Vincents Sohn Thomas (Octavius J. Johnson). So bleibt Vincent keine andere Wahl, als die heiße Ware zurückzugeben – allerdings durchkreuzen eine misstrauische Kollegin (Michelle Monaghan) und ein sadistischer Drogenbaron (Scoot McNairy) immer wieder seine Pläne. Im Lauf einer langen, schlaflosen Nacht muss Vincent all seine Cleverness und Muskelkraft aufbieten, um das Leben seines Sohns und sich selbst zu retten …

Eine tödliche Nacht beginnt mit dem Action-Thriller „Sleepless“. Der Schweizer Regisseur „Baran bo Odar“ hat nach dem überraschenden guten Film „Who Am I – Kein System ist sicher (2014)“, sich an das Remake von „Sleepless Night – Nacht der Vergeltung getraut. Das Original stammt aus den Jahre 2011. Für sein Projekt konnte dieser ein guten Cast und die Drehbuchautorin Andrea Berloff gewinnen.

Die letztere Person konnte mit ihren davor geschriebenen Werken wie „Straight Outta Compton“, „Blood Father“ und „World Trade Center“ überzeugen. Aber hier war es manchmal das Gefühl die Story und die Handlungen der Charaktere seien unnatürlich oder gestreut mit Logikfehlern. Dennoch haben der Regisseur und die Drehbuchautorin einen soliden Action-Thriller umgesetzt mit gutem Tempo. Der Handlung-Twist ist nicht vorausschaubar, was einen guten Thriller ausmacht. Und die Action und Spannung kommt bei dem Zuschauer nicht zu kurz. Die Altersfreigabe mit ab 16 Jahren, merkt man bei den soliden umgesetzten Kampfszenen an. Aber wer harte Fights wie bei „John Wick“ erwartet, ist fehl am Platze. Schauspielerisch war es auch nur solide Kost, nur die einigermaßen guten waren Jaime Foxx und Michelle Monaghan. Wobei ich von den beiden schon besseres gewohnt bin.

Für ein einmaliges Erlebnis ist „Sleepless – eine tödliche Nacht“ gar nicht so schlecht und man kann es sogar den Zuschauer empfehlen. Aber einen zweiten Teil muss man nicht unbedingt produzieren!
Mir wurde für die Ansicht eine Blu-ray zur Verfügung gestellt. Diese verfügt über ein gutes Bild mit schönen Kontrasten. Der Ton war klar zu verstehen und die Soundeffekte in den Actionszenen wurden sehr gut umgesetzt. Die Extras sind mit einem Trailer und Making Of rar gesät.

 
Fazit: „Ein solider Action-Thriller, der mit Schauspieler Jaime Foxx für ein einmaliges Erlebnis den Zuschauer reicht. Anschauen lohnt sich dennoch.“

Bewertung: 6 von 10 Punkten

Mit freundlicher Unterstützung von Eurovideo Medien

Fazit von Filmblogger Stefan K.:
„Ein durchschnittlicher Actionfilm mit ordentlich inszenierter Action. Mit einer unkreativen Story. Diesen kann man sich am besten mit paar Freunden und paar Snacks gönnen. Aber man hat auch nichts verpasst, wenn man ihn nicht anschaut. Wertung von mir 5/10.“

 

Originaltitel: Sleepless

Jahr: USA 2017

Genre: Action, Thriller, Krimi

Altersfreigabe: ab 16 Jahren – FSK

Laufzeit: 91min

Regie: Baran bo Odar

Darsteller: Jaime Foxx, Monaghan, Dermot Mulroney

Medium: Blu-ray, DVD, Digital

Viral (2017) – Rezension von Dennis T.

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VÖ-Termin: Ab 21.07.2017 auf Blu-ray, DVD und als VoD

Die beiden Schwestern Emma und Stacey wachsen als gewöhnliche Teenager in einer beschaulichen Kleinstadt auf. Ihren Schulalltag verfolgen sie mit einer Videokamera – und dokumentieren so von Beginn an die erschreckenden Ereignisse, die schon bald die gesamte Menschheit bedrohen. Weltweit bricht ein mysteriöser Virus aus: Wer befallen ist, stirbt einen grausamen Tod oder verwandelt sich in eine blutrünstige Bestie. Als sich die Epidemie unaufhaltsam verbreitet und die Stadt unter Quarantäne gestellt wird, müssen Emma und Stacey mit aller Kraft um ihr Überleben kämpfen …

Wenn man die Zitate auf dem Cover von dem Film „Viral“ liest – „Von den Regisseuren von Nerve und den Produzenten (Blumhouse Productions) von The Purge“. Da könnte man denken, mit diesen angeblichen Survival Schocker macht man nichts falsch. In der Tat ist es teilweise auch so. Die Regisseure Henry Joost und Ariel Schulman haben schon mit ihrem letzten Film „Nerve“ bewiesen, dass sie einen tollen Thriller-Blockbuster drehen können. Hier ist es dieses Mal ein Parasiten-Horrorfilm mit Coming Age-Drama-Anteilen, der mit einer durchdachten Story punkten kann.

Es wird den Zuschauer genügend Zeit gegeben für den Aufbau der Charaktere. Wobei das Tempo nicht darunter leidet, bis der Ausbruch der sogenannten „Wurmgrippe“ passiert. Wenn auch in der Storyline einige Coming-Age-Anteile vorkommen, gibt es aber spannende Szenen mit einigen Jumpscares. Das Drehbuch ist vom Aufbau und der Erzählweise echt interessant geworden. Wobei viele Ähnlichkeiten zu anderen Filmen oder Serien vorhanden sind. Die Thematik der Wurmgrippe erinnerten mich sehr an die Serie „The Strain“ und dieses Endzeitszenario aus „Under the Dome“; „World War Z“ etc. Es macht den Film trotzdem keinen Abbruch und ist überraschenderweise ein gelungener Infected-Horrofilm. Ich hätte mir mehr blutige Horrorelemente mit erschreckenden Jumpscares gewünscht. Bei den Schauspielern hat man auf einige bekanntere Gesichter wie Analeigh Tipton (Lucy) und Sofia Black D’Elia (Ben Hur) gesetzt. Diese bestachen mit einigermaßen guten Schauspiel, wie auch der restliche Cast.

Somit erfindet man mit „Viral“ das Horrorgenre nicht neu. Aber mit diesen ganzen Aspekten wird es ein toller Parasiten-Schocker, den man durchaus jeden empfehlen kann. Über einige Logikfehler kann man getrost wegschauen, dass wäre bisschen kleinlich gehalten.

Mir wurde für die Ansicht eine Blu-ray zur Verfügung gestellt. Diese verfügt über ein gutes Bild mit schönen Kontrasten. Der Ton konnte soweit überzeugen. Als Extras gibt es leider die Sparflamme mit Trailer und Filmtipps. Wobei die Hintergrundinfos interessant gewesen wären.  Dazu kommt das Cover in einer schicken Pappschutzhülle, dass jeden Sammler erfreuen wird.

Fazit:

Blumhouse Productions bringt mit „Viral“ einen guten atmosphärischen Parasiten-Schocker in die Filmregale!

Bewertung: 7 von 10 Punkten

Mit freundlicher Unterstuetzung von:

http://www.capelight.de

Originaltitel: Viral

Genre: Horror

Produktion: USA 2016

Altersfreigabe: ab 16 Jahren – FSK

Laufzeit: 82min (86min – Blu-ray)

Regie: Henry Joost, Ariel Schulman

Schauspieler: Sofia Black-D’Elia, Analeigh Tipton, Travis Tope, Michael Kelly

Small Town Killers – Rezension von Dennis T.

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VÖ-Termin: ab 06.Juli.2017 nur im Kino

Die Ehen der beiden Handwerker Ib und Edward haben schon bessere Zeiten gesehen. Ihre Frauen Ingrid und Gritt halten ihre Männer nur für Witzfiguren, flirten ständig mit dem Tanzlehrer und schlafen lieber auf dem Sofa als mit dem Gatten. Ein Neuanfang muss her, doch die Männer sitzen auf so viel Schwarzgeld, dass eine Scheidung sie bettelarm machen könnte. Ein Auftragskiller soll die ungeliebten Ehefrauen loswerden. Doch die Damen haben längst Wind von dem Plan der Männer bekommen und sich eine eigene britische Profikillerin besorgt. Mit der Idylle im dänischen Hinterland ist es vorbei…

„Small Town Killers“ ist die neueste Kult-Komödie aus Dänemark. Regisseur Ole Bornedal („Nightwatch“) hat einen Film mit bitterbösen Witzen und kuriosen Charakteren geschaffen.

Ich bin teilweise echt überrascht gewesen über diesen Independent-Film aus Dänemark. Bis über die Hälfte der Laufzeit von 90 Minuten ist es ein Feuerwerk von schwarzen Humors! Der nicht ohne Grund eine Altersfreigabe von 12 Jahren hat. Egal ob die beiden frustrierten Ehemänner „Ib“ (Nicolas Bro) und “Edward“ (Ulrich Thomsen), die auf komische Ideen kommen. Bis hin zu schrägen Auftragskillern und Polizisten. Gepaart mit einer Prise bitterbösen sexuellen Humors.

Aber dann wird es zum Ende sehr unglaubwürdig und die Schauspieler treiben in ihrer Rolle zu viel „overacting“. Sonst hätte man alle schauspielerisch für ihre gute Leistung loben können. Es war einfach zum Schluss „over the top“! Dennoch macht der Film echt Spaß und ist auf weite Strecken lustig. Storytechnisch gibt es auch keinen Grund zum Meckern – viele Punkte, gerade am Anfang des Films, könnten auch so jeden passieren (Flaute in der Beziehung). Und irgendwie kamen die Kulissen Dänemarks „Small Town Killers“ zu Gute. Macht einfach diesen tollen Charme aus.

Für Fans von schwarzen Humors sehr empfehlenswert und die auch gerade keinen Bock auf Hollywood-Filme haben! Es wäre aber leider mehr drin gewesen.

Zur Ansicht wurde mir ein Stream bereitgestellt, somit kann ich leider den Ton und das Bild nicht rezensieren.

Fazit: Vollgepackt mit bitterbösen Witzen und handfester Action ist SMALL TOWN KILLERS ein Fest für Freunde schwarzen Humors.

Bewertung: 6/10

Mit freundlicher Unterstützung von DCM Filmverleih

 

Originaltitel: Dræberne fra Nibe

Genre:  Drama, Krimi, Komödie

Produktion: Dänemark 2017

Altersfreigabe: ab 12 Jahren – FSK

Laufzeit: 90 Minuten

Regie:    Ole Bornedal

Schauspieler: Nicolas Bro, Ulrich Thomsen, Mia Lyhne, Lene Maria Christensen, Marcin Dorocinski

ICH EINFACH UNVERBESSERLICH 3 – Rezension von Stefan K.

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VÖ-Termin: ab 06.Juli.2017 nur im Kino

Wer kennt sie nicht – die erfolgreichen Animationshits von Illumination Entertainment. ICH – EINFACH UNVERBESSERLICH 3 – die neuesten Abenteuer von Gru, Lucy, ihren süßen Töchtern – Margo, Edith und Agnes – und natürlich den Minions kommen 2017 ins Kino. In diesem Jahr hat Gru einen neuen Gegner, den bösen ehemaligen Kinderstar Balthazar Bratt, der inzwischen zwar erwachsen ist, aber sich nicht mehr von der Figur lösen kann, die er in den 80er-Jahren so erfolgreich gespielt hat. Im Handumdrehen entwickelt er sich zu Grus Erzfeind.

Um ehrlich zu sein: Ich erwartete eine Katastrophe und Viele von euch sicherlich auch. Diese gelben Tic-Tacs regen mich eigentlich nur auf, da man sie einfach überall sieht! Überall werden sie beworben, ich kann diese Viecher einfach nicht mehr sehen. Umso niedrig waren meine Erwartungen, vor allem, weil ich persönlich den zweiten Teil furchtbar und „Minions“ auch nicht wirklich toll fand.

Also! Der dritte Teil… er war gut. Ja, er war gut! Das habe ich absolut nicht kommen sehen und ich kann wirklich mit gutem Gewissen eine Empfehlung fürs Kino aussprechen. Man hat sehr viel Spaß beim Schauen, da der Film nur 90 Minuten dauert, ist dieser sehr kurzweilig. Die Figuren wurden wirklich sehr schön und lebensnah dargestellt, man bekommt durchgehend das Gefühl, dass man die Charaktere von ihrer Verhaltensweise her auch im echten Leben kennt. Sogar „Lucy“ (die Frau von Bösewicht Gru) war akzeptabel, da ich sie im zweiten Teil einfach nur nervig und überdreht fand. Der Punkt der mich aber wirklich sehr überraschte, war der Bösewicht „Balthazar Bratt“. Im Trailer wirkte er sehr lächerlich mit seinen „Tanzeinlagen“ oder was auch immer. Doch im Film hat er eine wirklich sehr schöne Backstory bekommen. Es wird ein einfach toll hinterleuchtet, warum dieser böse geworden ist. Sowas schätze ich sehr, vor allem bei Kinder-Animationsfilmen.

Aber auch der Film hat einige kleine Probleme: Die Nebengeschichten von Margo, Edith und Agnes (den Kindern) ist sehr langweilig, nicht klug und besitzen keinen guten Kontrast zur Geschichte von Gru und Co.. Auch Lucy hatte so ihre Momente, wo man sich als, nun ja… „Älterer“ an den Kopf fassen muss, da das stellenweise sehr lächerlich wurde. Ich habe angemerkt, dass sie akzeptabel war, aber diese Momente sind mir dann doch sauer aufgestoßen. Das 3D war okay und hatte einige nette Momente. Aber es nicht wirklich zwingend notwendig.

Fazit: Es war ein wirklich guter Animationsfilm. Er macht Spaß, ist kurzweilig und ist viel besser als der zweite Teil und des Minions Solo-Film. Wenn ihr so eure Bedenken mit dem Film habt: Geht rein! Ich hoffe er gefällt euch. Ich persönlich bin sehr überrascht.

Bewertung: 7/10

Mit freundlicher Unterstützung von Universal Pictures

 

Originaltitel: Despicable Me 3

Genre:  Animation, Abentuer, Komödie

Produktion: USA 2017

Altersfreigabe: ab 0 Jahren – FSK

Laufzeit: 90 Minuten

Regie: Eric Guillon, Kyle Balda