Guardians oft he Galaxy Vol.2 – Rezension von Groot

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VÖ-Termin: ab 07.09.2017 auf DVD, Blu-Ray, 3D Blu-Ray und UHD

Gerade noch haben die Guardians of the Galaxy, bestehend aus Peter Quill (Chris Pratt) alias Star-Lord, Gamora (Zoe Saldana), Drax (Dave Bautista), Rocket Racoon und Groot, noch die wertvollen Batterien des Volkes der Souvereign gegen eine Weltraumbestie verteidigt und als Gegenleistung die gefangene Nebula (Karen Gillan) überstellt bekommen, da haben sie die Souvereign selbst im Nacken, da Rocket einige Batterien der Souvereign gestohlen hat. Auf ihrer Flucht müssen sie auf einem Planeten notlanden, nachdem ihnen ein geheimnisvoller Fremder namens Ego (Kurt Russell) gegen die Souvereign-Flotte beigestanden hat. Der Retter behauptet Peters Vater zu sein. Während Rocket und Groot zurückbleiben um das im Kampf beschädigte Raumschiff zu reparieren und auf Nebula aufzupassen, folgen Gamora und Drax Peter bei seiner Reise zum Planeten Egos. Derweil setzen die Souvereign die Ravager-Crew um Yondu Udonta (Michael Rooker) auf die Guardians an, die noch eine Rechnung mit der Abenteurertruppe offen hat….

 

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Fangen wir mit der Kritik an……
ich bin Groot….i am Groot….Grooooot….Grooooooot!!

Meistens leiden Fortsetzungen darunter, dass diese den Erfolg oder die Qualität des Vorgängers nicht entsprechen. Aber nicht in dem Fall von „Guardians oft he Galaxy Vol.2“. Regisseur James Gunn haut sogar eine Schippe drauf. Spaciger, abgedrehter, höher, lauter!

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Was den ersten Teil mit absurden Charakteren,  Retrofeeling, skurrilen Umgebungen und viel Witz prägte, führt Regisseur James Gunn auch hier weiter fort. Aber er hat mit  Volume 2  dieses Universum der Guardians ungemein erweitert. Wichtige Fragen werden aufgelöst und man erfährt mehr über die Hauptcharaktere  -deswegen ist die Story so stimmig. Die Actionsequenzen, die Special Effects und die Animationen kann man nur mit ein Wort beschreiben: HAMMER! Hut ab an Disney, diese beweisen wieder mal, dass sie auf diesen Gebiet die Experten sind. Auch die 3D-Technik überzeugte mit Tiefeneffekt, aber auch mit herauskommenden Effekten.  Als Zuschauer bekommt man wie auch schon bei „Doctor Strange“,  ein Sahnestück an visuellen Effekten zu Gesicht. Nur der Soundtrack war dieses Mal nicht so toll, es wurden eher ruhige Tracks eingesetzt.

Aber was den Film schon beim ersten Mal prägte, sind diese skurrilen Charaktere. Das setzen die Schauspieler mit sehr viel gekonntem Schauspiel um. Wenn man mal überlegt, der ganze Film besteht aus sehr viel guten CGI. Ist es sehr harte Arbeit, Szenen wie zum Beispiel: wenn sich Baby Groot  in den Armen von Chris Pratt alias Star-Lord anschmiegt und der Musik lauscht. Sieht es einfach toll aus. Chris Pratt wieder mit flachen und witzigen Sprüchen. Aber man muss auch Zoe Saldana als Gamora; Dave Bautista als Drax; Michael Rooker als Yondu erwähnen. Natürlich dürfen Rocket und Baby Groot nicht in der Erwähnung fehlen. In ganzen wird man als Zuschauer super unterhalten. Der Film ist actionreich, lustig und nicht langweilig. Und das bei einer Laufzeit von 136 Minuten. So muss eine Fortsetzung sein.  Da freut man sich, wenn es wieder heißt: The Guardians will return!

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Fazit: Die Guardians of the Galaxy beweisen in Volume 2, dass diese sich im MCU nicht verstecken müssen. Die anderen Superhelden können sich warm anziehen.

Bewertung: 9,5 von 10 Punkten

Was sagst du dazu Groot??? – Dance, i am GROOOTTTT!!!

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Boston (2017) – Rezension von Dennis T.

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VÖ-Termin: Ab 07.09.2017 auf Blu-ray, DVD, UHD und als VoD

Boston, 15. April 2013 – Wie jedes Jahr zieht es tausende Läufer und Zuschauer aus aller Welt an die Strecke des beliebten Bostoner Marathons. Doch die Feierlichkeiten verstummen schlagartig, als zwei Sprengsätze an der Zielgeraden detonieren. Noch ist unklar, ob den Explosionen weitere folgen werden. Aber Police Sergeant Tommy Saunders (Mark Wahlberg) versucht einen klaren Kopf zu bewahren und die ersten Rettungseinsätze zu koordinieren – obwohl seine Frau Carol (Michelle Monaghan) beinahe selbst den Detonationen zum Opfer gefallen wäre. Für die Ermittler beginnt ein packender Wettlauf gegen die Zeit und eine der nervenaufreibendsten Großfahndungen in der Geschichte Amerikas nimmt seinen Lauf…

Mit „Boston“ versucht sich der weltweit gefeierte Regisseur Peter Berg (Lone Survivor, Deepwater Horizon) an ein Anschlagsdrama. Dieser zeigt viele verschiedene Szenen aus der Sicht der Protagonisten. Sei es von dem Ermittlerteam bis hin zu den Attentätern. Und siedelt in verschiedenen Film-Genres an. Sowas entpuppt sich für manche Regisseure schwierig…

Boston baut sich erstmal von der Geschwindigkeit langsam auf. Zeigt viele Ansichten, bis der Anschlag überhaupt ausgeübt wird. Das ist aber für den Zuschauer nicht weiter schlimm, sogar erstmal interessant und man erfährt mehr über die wahren Helden des Dramas! Es handelt sich natürlich um die schreckliche Tat von 2013, die Welt wurde erschüttert. Als der Anschlag in „Boston“ gezeigt wurde. Verletzte Menschen überall und die Flucht der Attentäter, saß sogar ich gebannt vor den Fernseher. Man kann sich einfach in diesen in vielen Sparten (Drama, Thriller, Historie) angesiedelten Film hineinversetzen. Bei 129 Minuten bekommt man viel geboten. Nur fehlte mir ein wenig die Charakterdichte. Es wurde halt viel angekratzt. Natürlich standen die Attentäter im Fokus, aber die Hintergrundgeschichte von Sgt. Tommy Saunders (Mark Wahlberg) ist schon sehr interessant. Aber das Drehbuch war interessant und gut gestaltet.

Schauspielerisch war es eine sehr gute Leistung von vielen tollen Schauspielern (Mark Wahlberg, John Goodman, Kevin Bacon, J.K. Simmons), die mich völlig in dramatischen Szenen überzeugten. Alle wurden sehr gut gecastet, sahen teils den echten Helden sehr ähnlich aus. Zu dem fand ich die Kamerafahrten im Found Footage-Stil sehr passend. Man denkt, es wäre live vor den Augen passiert. Zudem bekommt man aber auch tolle Luftshots und echte Szenen von dem Anschlag zu Gesicht. Nach Deepwater Horizon und jetzt nun Boston, wird Peter Berg, da bin ich mir sicher ein Top-Regisseur. Ich kann für jeden eine klare Empfehlung aussprechen!

Mir wurde für die Ansicht eine Blu-ray zur Verfügung gestellt. Diese verfügt über ein sehr gutes Bild mit schönen Kontrasten. Der Ton war klar und deutlich und hatte in den Anschlagsszenen einen tollen Bass. Als Extras gibt es Featurettes und Interviews.

Fazit:

Regisseur Peter Berg hat „Boston“ einfach toll umgesetzt. Es zeigt die wahre Geschichte, was die Menschheit noch nicht zu Gesicht bekommen hatte. Auch eine Huldigung an die Bostoner Helden!

 

Bewertung: 8,5 von 10 Punkten

Mit freundlicher Unterstützung von Studiocanal

 

Originaltitel: Boston

Genre: Thriller/Drama/Historienfilm

Produktion: USA 2016

Altersfreigabe: ab  Jahren – FSK

Laufzeit: 129min – Blu-ray

Regie:  Peter Berg

Schauspieler: Mark Wahlberg, John Goodman, Kevin Bacon, J.K. Simmons

Moonlight – Rezension von Dennis T.

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VÖ-Termin: ab 25.August.2017 Blu-ray und DVD

In drei Kapiteln wird das Leben des Afroamerikaners Chiron erzählt.

Chiron wächst in den Achtzigern in einer Gegend von Miami auf, die mit den berühmten Stränden von South Beach nicht viel gemein hat. Drogensucht und Gewalt bestimmen den Alltag und an der Schule wird Chiron aufgrund seiner schmächtigen Figur gemobbt. Ausgerechnet der kubanische Drogendealer Juan (Mahershala Ali), welcher auch seine Mutter versorgt, gibt ihm emotionalen Halt und somit die Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Das interessante Coming-Age Drama „Moonlight“ von Regisseur Barry Jenkins, hat dieses Jahr als Bester Film 2017 bei den Oscars abgeschnitten und weitere Preise eingeheimst. Zurecht?

Der Film zeigt in drei Kapiteln das Aufwachsen des Jungen Chiron bis zum Erwachsen werden. Man merkt als Zuschauer was die Umgebung eines Menschen ausmacht, wie man im Leben geprägt wird. Barry Jenkins spricht die Themen Mobbing, Homophobie und Drogenkonsum an. Gerade diese sind heutzutage immer noch leider Thema in der Welt! Vielleicht wurde deswegen „Moonlight“ – Bester Film 2017? Es ist auf jeden Fall ein unkonventionelles Drama, der mit einigen Längen zu kämpfen hat.

Durchaus aber interessant inszeniert und manches Mal von den Menschen geschockt. Dazu gibt es 80er Flair als Settings. Schauspielerisch geht es vor allem in Ordnung. Die 3-Kapitel Schauspieler von Chiron konnten überzeugen. Es dreht sich auch nur fast um ihn. Sonst wurde viele Nebendarsteller angeschnitten. Für mich leider nicht der beste Film des Jahres 2017, aber ich kann den trotzdem weiterempfehlen.

Zu der technischen Seite der Blu-Ray: Es gibt einen deutschen Ton in dts HD 5.1 MA/Englisch dts HD 5.1 MA. Dieser ist sehr gut umgesetzt und klar in der Aussprache. Das Bild ist im hellen und auch dunklen Bereich gestochen scharf. Das Bildseitenformat ist 2.35:1. Das Bonusmaterial enthält Audiokommentare, Eindrücke vom roten Teppich und ein Making Of

Fazit: Ein unkonventionelles Coming-Age-Drama, dass aber durchaus einmal angeschaut werden muss!

Bewertung: 6,5/10

Mit freundlicher Unterstützung von DCM

 

Originaltitel: Moonlight

Genre:  Drama

Produktion: USA 2016

Altersfreigabe: ab 12 Jahren – FSK

Laufzeit: BLU-RAY 111 MIN

Regie: Barry Jenkins

Schauspieler: Janelle Monáe, Naomie Harris, Mahershala Ali, André Holland

THE KILLER’S BODYGUARD – Rezension von Stefan K.

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VÖ-Termin: 31.08.2017 (Previews am 30.08.2017) nur im Kino

Der weltbeste Bodyguard (Ryan Reynolds) wird engagiert, um ausgerechnet das Leben seines Erzfeindes zu schützen – eines weltweit berüchtigten Killers (Samuel L. Jackson). Der unaufhaltsame Bodyguard und der manipulative Auftragsmörder versuchen seit Jahren sich gegenseitig auszuschalten, und müssen nun die nächsten total abgefahrenen 24 Stunden gemeinsam durchstehen. Bei ihrer unfassbar toughen Reise von England nach Den Haag müssen sie Highspeed-Autorennen und absurde Bootsverfolgungsjagden meistern und sich dem gnadenlosen osteuropäischen Diktator (Gary Oldman), der Blut sehen will, entgegenstellen. Salma Hayek rundet das Chaos als Jacksons nicht minder berüchtigte Ehefrau ab.

Vom Film selber habe ich nicht wirklich viel erwartet, es sah mir zu sehr nach einem „Standard-Buddy-Actionfilm“ aus. Tatsächlich war der Film absolut nicht originell und trotzdem hat er mich positiv überrascht.

Ich möchte direkt mit dem Negativem beginnen, denn der Beginn war sehr zäh. Das erste Drittel fokussiert sich auf das Zusammentreffen von Ryan Reynolds und Samuel L. Jackson, wobei es doch jedem klar sein sollte, dass beide zusammentreffen werden damit Reynolds der Bodyguard vom Killer wird. Die Einführung war viel zu lang und langweilte nur. Dazu kam noch eine sehr unübersichtlich gefilmte Actionszene, welche meine Stimmung trübte. Doch dann kriegt der Film sich ein: Die Chemie zwischen Ryan Reynolds und Samuel L. Jackson verstärkt sich immer wieder und es macht viel Spaß Beiden beim Interagieren zuzuschauen. Ab der zweiten Hälfte hat der Film mich dann gekriegt: Schön gefilmte und brutale Action, schöne Sets (Amsterdam als Action-Schauplatz funktioniert erstaunlich gut) und eine wirklich tolle Chemie zwischen den Hauptdarstellen. Man merkt dass Alle sehr viel Spaß beim Dreh hatten und dies lassen Sie dem Zuschauer spüren.

Die Nebencharaktere waren dafür eher dürftig. Salma Hayek als Frau vom Killer war einfach nur nervig. Ihr Rumgekreische (Puta Puta Puta!!!!) warnach unzähligen Wiederholungen unerträglich, und trägt auch nur zur typischen „Liebes-Message“ bei, genau wie Elodie Young als der weibliche Gegenpart vom Bodyguard. Gary Oldbans Performance war an sich super gespielt, nur kam dies viel zu ernst rüber für einen eher spaßigen Buddy-Action-Film… und er war ein böser Russe. Also was soll ich da sagen…

Die Effekte waren soweit in Ordnung. Für rund 25 Mio. Budget sieht alles sauber aus, jedoch sind keine Kracher dabei. Für die Actionszenen die drin waren hat es komplett ausgereicht, doch es war auch nichts Besonderes rein vom Optischem her.

Es ist ein purer Unterhaltungsfilm mit spaßiger Action, spaßige n Gags und spaßigem Tempo. Zumindest in der zweiten Hälfte, oder sagen wir mal dem 2. und dem 3. Drittel. Das 1. Drittel ist zäh, viel zu lang geraten und langweilt. Wäre der Film ein knackiger 90-Minüter, wär er für das was er sein will super! So ist er dennoch empfehlenswert, ein typischer „Männerabend-Film“ (Was natürlich nicht heißt dass Frauen keinen Spaß damit haben werden 😉 )

Fazit: The Killer’s Bodyguard zieht sich zwar extrem im ersten Drittel und die Nebencharaktere sind extrem dürftig, doch er überzeugt mit einer sehr unterhaltsamen, flotten zweiten Hälfte und einer funktionierenden Chemie zwischen den Hauptdarstellern

Bewertung: 6/10

Mit freundlicher Unterstützung von 20th Century Fox

 

Originaltitel: The Hitman’s Bodyguard

Genre: Komödie, Action, Thriller

Produktion: USA 2017

Altersfreigabe: FSK 16

Laufzeit: 111 Minuten

Regie: Patrick Hughes

Schauspieler: Ryan Reynolds, Samuel L. Jackson, Gary Oldman, Salma Hayek

Generation der Verdammten – Rezension von Dennis T.

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VÖ-Termin: ab 24.August.2017 auf DVD und Blu-Ray

Europa 1914. Als der Krieg ausbricht, melden sich die beiden 17jährigen Michael und Thomas gegen den Willen ihrer Eltern zum Militärdienst. Obwohl sie sich sehr ähnlich sind, werden sie sich als Feinde auf dem Schlachtfeld begegnen – Michael ist Deutscher, Thomas Engländer. Doch statt des erwarteten Heldentums geraten die beiden in die Hölle des ersten Weltkrieges: Schmutziger Stellungskrieg in den Schützengräben, Giftgas, endloses Sterben. Fünf Jahre, die das Leben der beiden für immer verändern werden.

Das BBC-Serienevent zum 100. Jahrestag des ersten Weltkrieges sorgte in seiner Heimat für Diskussionen, weil es anstatt eines Gut-Böse Schemas die ähnlichen Erfahrungen der Soldaten auf beiden Seiten betont. Die Handlung basiert auf Aufzeichnungen damaliger Soldaten und Zeitzeugen.

Die Kriegsdrama-Serie „Generation der Verdammten“ zeigt emotionale schreckliche Darstellungen aus der Zeit des ersten Weltkrieges. Von 1914-1918 kämpfen die beiden Gegner Michael und Thomas Front an Front und wachsen zu erwachsenen Soldaten heran. Man merkt aber als Zuschauer wie unsinnig dieser Weltkrieg war. Das Tolle ist, dass es auf wahre Aufzeichnungen beruht!

Bis Folge 3 baut sich die Serie von der Geschwindigkeit langsam auf. Anfänglich denkt man, es wäre alles Friedefreude Eierkuchen mit einer Brise Liebe und Kameradschaft in der Luft. Entpuppt sich alles zum späteren Zeitpunkt, aber zum spannenden Historiendrama. Es geht für die Protagonisten um das nackte Überleben und diesen wichtigen Punkt spürt man einfach. Es wirkt alles sehr atmosphärisch und bedrohend. Das Pacing, die Erzählweise passen sehr gut zusammen. Manche Sequenzen sind anfänglich kitschig, aber auch für dieses Jahrzehnt auch irgendwie wieder passend.

Zu dem machen die Settings und die Kostüme sehr viel aus. Diese sind sehr aufwändig gestaltet für eine BBC-Serie. Auf Visual Effects wurde komplett verzichtet, wie auch auf schnelle Kamerafahrten und Schnitte. Schauspielerisch war es vom ganzen Cast sehr solide Arbeit. Zudem gefielen mir die interessanten Dokumentation-Abschnitte mit Voice-Over Stimmen von Zeitzeugen.

Zur Ansicht der Mini-Serie wurde mir eine DVD zur Verfügung gestellt. Diese bot ein solides Bild und einen klaren Ton. Als Extras konnte man sich nur Deleted Scenes anschauen.

Fazit: BBC zeigt einen schrecklichen Krieg, der in seiner völligen Pracht, völlig unsinnig war. Genau gesagt – KRIEG IST SCHLIMM!

Bewertung: 6/10

Mit freundlicher Unterstützung von Pandastorm Pictures

 

Originaltitel: The Passing Bells

Genre:  Serie: Drama, Krieg

Produktion: Großbritannien 2014

Altersfreigabe: ab 16 Jahren – FSK

Laufzeit: 4 Folgen a 45 min – Gesamt 180min

Regie: Brendan Maher

Schauspieler: Jack Lowden, Patrick Gibson, Sabrina Bartlett, Erika Karkuszweska

The Founder (2017) – Rezension von Dennis T.

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VÖ-Termin: Ab 25.08.2017 auf Blu-ray, DVD und als VoD

„The Founder“ erzählt die wahre Geschichte des aus Illinois stammenden Verkäufers Ray Kroc, der in den 1950er Jahren die Brüder Max und Dick McDonald kennenlernte, die in Kalifornien einen Burgerladen betreiben. Durch geschickte Manipulation erlangt Kroc die Kontrolle über den Imbissladen und schmiedet daraus eine Weltmarke.

Das Biopic „The Founder“ zeigt die wahre Geschichte um den Gründer Ray Kroc. Mitbegründer des McDonalds Franchise, wie man es kennt. Aber zeigt auch zugleich den Zwiespalt des Lebens! Ob es sich für eine Idee zu kämpfen lohnt, wenn man fast am Boden liegt. Und ob Geld und Macht immer glücklich machen. Der Regisseur „John Lee Hancock“ hat dieses Konzept in seiner Dreharbeit ideal und interessant umgesetzt.

Für jeden Zuschauer ist McDonalds ein Begriff im Munde und so war es in den Anfängen noch nicht ganz. Das alles zeigt „The Founder“, von der Vorgeschichte bis zum abgehalfterten Vertreter – der eben halt diese eine Vision hatte. Und den Startschuss zum Megaimperium, wo heutzutage jeden Tag 1% der ganzen Menschheit dinieren. Das Drehbuch gefiel mir sehr von der Aufbauart und Erzählweise. Bei einer Laufzeit von 116 Minuten wurde es halt nie langweilig. Aber man muss einfach dazu Michael Keaton als Ray Kroc loben, der einen starken Part spielt. Einfach satirisch, böse und grandios!!

Schauspielerisch kann man bei den anderen Cast, sowieso nichts aussetzen. Bei den Settings stechen die tollen, alten Restaurants aus den 50ern heraus. Man merkt vieles wurde mit Herzblut umgesetzt und dargestellt. Einfach ein tolles Biopic/Drama und für jeden zu empfehlen.

Mir wurde für die Ansicht eine Blu-ray zur Verfügung gestellt. Diese verfügt über ein gutes Bild mit schönen Kontrasten. Der Ton konnte soweit überzeugen. Als Extras gibt es Featurettes und Interviews.

Fazit:

Ein stark schauspielernder Michael Keaton, zeigt die wahre Geschichte von McDonalds. Nicht ohne Grunde wurde dieser für den Oscar nominiert!

 

Bewertung: 8 von 10 Punkten

Mit freundlicher Unterstützung von splendid film

Originaltitel: The Founder

Genre: Biopic/Drama

Produktion: USA 2016

Altersfreigabe: ab 0 Jahren – FSK

Laufzeit: 116min – Blu-ray

Regie: John Lee Hancock

Schauspieler: Michael Keaton, John Carroll, Nick Offerman, Patrick Wilson

The Promise – Die Erinnerung bleibt – Rezension von Dennis T.

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VÖ-Termin: ab 17.August.2017 nur im Kino

Konstantinopel 1914, kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges: Die einst so lebendige und multikulturelle Hauptstadt des Osmanischen Reiches droht im Chaos zu versinken – und mit ihr der begabte Medizinstudent Michael (Oscar Isaac). Als die attraktive Künstlerin Ana (Charlotte Le Bon) an der Seite ihres Geliebten, dem amerikanischen Fotojournalisten Chris Myers (Christian Bale), aus Paris eintrifft, verliebt er sich Hals über Kopf in sie. Verbunden durch ihre gemeinsamen armenischen Wurzeln entfacht zwischen Ana und Michael eine unbeschreibliche Anziehungskraft, der Beginn einer leidenschaftlichen Liebe. Doch schnell werden sie von der harten Realität des eskalierenden Krieges eingeholt und müssen aufgrund eines drohenden Genozids auf der Flucht bald nicht nur füreinander, sondern auch ums nackte Überleben kämpfen.

Eine Dreiecksbeziehung, Türkei‘s skrupelloses Verhalten im ersten Weltkrieg und das Überleben – So könnte man das Historiendrama „The Promise“ im Ganzen kurz erklären. Ich verstehe warum der Film von Regisseur „Terry George“ auf den Filmfestival in Toronto Standing Ovation bekommen hatte. Weil dieser das wahre Gesicht des Krieges zeigt!

Aber zuerst baut sich „The Promise“ in der Geschwindigkeit langsam auf. Anfänglich denkt man, es wird ein Romanzen-Drama geschaut. Entpuppt sich dieser zum späteren Zeitpunkt zum spannenden Historiendrama. Es geht für die Protagonisten um das nackte Überleben und diesen wichtigen Punkt spürt man einfach. Es wirkt alles sehr atmosphärisch und bedrohend. Das Pacing, die Erzählweise passen sehr gut zusammen, es hätte trotzdem ab und zu kürzer sein können. Manche Sequenzen sind anfänglich kitschig, aber auch für dieses Jahrzehnt auch irgendwie wieder passend.

Zu dem machen die Settings und die Kostüme viel aus. Das moderne Konstantinopel bis hin zu den armen Armenien wird gezeigt. Die Geschichte ist dazu auch sehr brisant, wegen den Themen „Flüchtlinge“, „Völkermord“ und „Sklaverei“ und bewegt einfach zum Nachdenken. Auf Visual Effects wurde zum Glück auch fast verzichtet, wie auch schnelle Kamerafahrten und Schnitte. Schauspielerisch hat Oscar Isaac alle Facetten des Schauspiels gezeigt und hat eine Nominierung für einen Filmpreis verdient! Charlotte Le Bron und Christian Bale zeigen aber auch eine gute Leistung, diese sind aber eher Nebendarsteller. Positiv überrascht, kann ich euch nur den Film ans Herz legen.

Fazit: Die Erinnerung wird an die Gräueltaten immer bleiben. Dieses Werk von Terry George soll uns einfach daran erinnern und zum Nachdenken bewegen. Wie schlimm diese Zeit war! Ein tolles Historiendrama, mit einen starken Oscar Isaac.

Bewertung: 6,5/10

Mit freundlicher Unterstützung von Capelight Pictures

 

Originaltitel: The Promise

Genre:  Drama, Krieg

Produktion: USA 2016

Altersfreigabe: ab 12 Jahren – FSK

Laufzeit:  133 min

Regie: Terry George

Schauspieler: Oscar Isaac, Charlotte Le Bon, Christian Bale

Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott – Rezension von Dennis T.

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VÖ-Termin: ab 17.August.2017 auf DVD und Blu-ray sowie digital erhältlich

Seit Familienvater Mackenzie Phillips, der von seinen Freunden auch ‚Mack’ genannt wird, vor vielen Jahren seine jüngste Tochter Missy verlor, hat sich sein Leben komplett verändert. Seit dem schweren Verlust ist ‚Mack’ in tiefer Trauer und Schuldgefühlen versunken. Auch seine Frau Nan und seine zwei weiteren Kinder – Sohn Josh und Kate können nicht mehr zu ihm durchdringen. An ihnen ist Missys Verschwinden ebenfalls nicht spurlos vorbeigegangen …

Das unkonventionelle Drama „Die Hütte – ein Wochenende mit Gott entstammt der Feder von Bestseller-Buchautor „William Paul Young“. Wie der Titel es schon aussagt, genießen Sie ein Wochenende mit Gott, Glauben, Trost und die Welt. Für mich leider zu viel des Guten!

Der Film fängt eigentlich recht interessant an. Das Storytelling von der Kindheit von Mack (Sam Worthington) bis hin zum dramatischen Verlust seiner Tochter, ist soweit gut umgesetzt. Der britische Regisseur „Stuart Hazeldine“ setzt bis zur Hälfte des Films soweit alles solide um. Aber kann sich mit Genregrößen wie „In meinen Himmel, Prisoners„etc. nicht konkurrieren. Das liegt einerseits an der oberflächlich angekratzten Darstellung des Films und der kurzen Darstellung der Entführung. Und nach der halben Laufzeit ist „die Hütte“ einfach für meinen Geschmack mit dem starken Thema „Glaube und Gott“ zu unkonventionell und anders.

Schauspielerisch konnten in der sehr langen Laufzeit von 128 min, die sich auch extrem zieht, nur Sam Worthington als Mack und Oscar Preisträgerin Octavia Spencer als andere Version von Gott überzeugen. Bei der FSK12-Einstufung hätte man an manchen Stellen auch eine kleine düstere Note einbauen können. Aber in ganzen ist es ein sehr gläubiger Film, der nicht für jeden gemacht ist und bestimmt seine Anhänger findet.

Zu der technischen Seite der DVD: Es gibt einen deutschen Ton in dts HD 5.1 MA/Englisch dts HD 5.1 MA. Dieser ist sehr gut umgesetzt und klar in der Aussprache. Das Bild ist im hellen und auch dunklen Bereich gut umgesetzt, was mich letzter Zeit bei einer DVD überraschte. Das Bildseitenformat ist 2.39:1. Es befindet sich einiges Bonusmaterial auf der Scheibe wie Featurette, Audiokommentar, Trailer.

Fazit: Wer Lust auf ein vertiefendes Wochenende mit Gott, Glauben, Spiritualität hat. Der kann sich gerne, dass etwas andere Drama „die Hütte“ anschauen. Den Rest der Zuschauer würde ich es eher abraten.

Bewertung: 3,5/10

Mit freundlicher Unterstützung von Concorde Home Entertainment

 

Originaltitel: The Shack

Genre:  Drama

Produktion: USA 2017

Altersfreigabe: ab 12 Jahren – FSK

Laufzeit: DVD 128 min; Blu-Ray 133 min

Regie: Stuart Hazeldine

Schauspieler: Sam Worthington, Octavia Spencer, Tim McGraw, Radha Mitchell

Die Schöne und das Biest (2017) – Rezension von Dennis T.

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ab 10. August 2017 auf DVD, Blu-ray™ und Blu-ray 3D™
sowie ab 28. Juli 2017 digital erhältlich!

Die kluge und anmutige Belle (Emma Watson) lebt mit ihrem leicht exzentrischen Vater Maurice (Kevin Kline) ein beschauliches Leben, das nur durch die Avancen des Dorfschönlings Gaston (Luke Evans) gestört wird. Doch als Maurice auf einer Reise in die Fänge eines Ungeheuers (Dan Stevens) gerät, bietet die mutige junge Frau ihre Freiheit im Austausch gegen das Leben ihres Vaters an. Trotz ihrer Furcht freundet sich Belle mit den verzauberten Bediensteten im verwunschenen Schloss des Biests an. Mit der Zeit lernt sie hinter dessen abscheuliche Fassade zu blicken und erkennt seine wahre Schönheit…

Walt Disney hat den Märchenklassiker „Die Schöne und das Biest“ neu verfilmt. Diese handelt aber nicht von den Volksmärchen „La Belle Et Ta Bete“, sondern orientiert sich an den Zeichentrickklassiker von 1991. Dieser hatte damals schon einen Meilenstein gesetzt und gehört immer noch zu Disney’s besten Filmen.

Regisseur Bill Condon erfindet das Rad von „Schöne und das Biest“ nicht neu. Weil dieser aus den Original fast viele Szenen übernommen hat, sei es an Kamerafahrten oder Dialog-Passagen.  Wobei Drehbuchautor Stephen Chobsky einige neue gute Szenen hinzugedichtet hat, diese füllen dann die Laufzeit von 130 Minuten. Der Film beginnt sofort mit vielen Gesangs- und Tanzeinlagen, diese sind eher Geschmackssache. Die Szenen sind beeindruckend umgesetzt an visuellen bildgewaltigen Effekten. Alleine wenn das bekannte Lied „Sei mein Gast“ ertönt, bekommt man einen Augenschmaus ala CGI zu sehen. Mit reichlich Kitsch und bunten Bildern wird halt nicht gegeizt. Sowas hat man schon echt lange nicht mehr gesehen, was den Zuschauer an perfekter Animation geboten wird. Der Film lebt natürlich noch mehr als das Original von der Musik. Komponist Alan Menken hat alte Klassiker und neukomponierte Melodien in den Film eingebunden, diese können aber nicht so sehr wie das alte überzeugen.

Ohne die geniale schauspielerische Leistung und der beeindruckenden Motion-Capturing Arbeit wäre „Schöne und das Biest“ nichts geworden. Schauspielerin Emma Watson passt so gut in die Rolle als Belle. Sie spielte diese ausdrucksstark und verleiht ihr einen schönen Charme. Seit dem Film „Colonia Dignidad“, hat sie meiner Meinung nach sowieso bewiesen, dass sie eine sehr gute Schauspielerin ist. Schauspieler Dan Stevens als „das Biest“ macht soweit auch einen guten Job. Er beweist seine Klasse in düsteren Szenen, aber auch in den romantischen 1:1 Szenen mit Belle. Das Biest war auch sehr gut animiert, was viele bemängelt hatten. Der restliche sehr gute Cast gibt den letzten notwendigen Feinschliff. Luke Evans mimt den Gaston sehr stark und egoistisch, selbstverliebt. Sein Kompanion Le Fou gespielt von Josh Gad, beweist wie wichtig auch diese Besetzung ist. Dieser himmelt seinen Kumpel Gaston so sehr an und was eher beiläufig ist. Diese unnötige homosexuelle Debatte um diese Figur ist somit völlig irrelevant. Die Schlossmitarbeiter Unruh (Ian McKellen), Lumiere (Ewan McGregor), Madame Pottine (Emma Thompson) etc. geben den Film dann noch jede Menge Witz, Hilfestellung bei den Problemen und einen reichlichen Charme. Die beeindruckenden Settings wie das verfluchte Schloss, der magische Wald mit den Wölfen, das kleine Dorf mit seinen Einwohnern runden dann den Film noch ab.

Mir wurde für die Ansicht eine Blu-ray zur Verfügung gestellt. Diese verfügt über ein sehr gutes Bild mit schönen Kontrasten. Der Ton wurde sehr gut umgesetzt. Einige Extras sind auf der Disc vorhanden u.a. „Vom Song zur Filmszene“, „Beauty and the Beast“-Musikvideo, Making-of etc.

Fazit:

Eine gute Umsetzung des Klassikers „Schöne und das Biest“ in einem neuen modernen Gewand. Der das Publikum auf eine magische, musikalische und bildgewaltige Reise schickt.

Bewertung: 8 von 10 Punkten

Mit freundlicher Unterstützung von Walt Disney Studios Home Entertainment

Originaltitel: Beauty and the Beast

Genre: Romanze, Fantasy, Musikfilm

Produktion: USA 2017

Altersfreigabe: ab 6 Jahren – FSK

Laufzeit: 130min

Regie: Bill Condon

Schauspieler: Emma Watson, Dan Stevens, Luke Evans, Ian McKellen, Ewan McGregor